36. FilmFestival Cottbus 2026: Sechs Tage Kino aus Mittel- und Osteuropa


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36. FilmFestival Cottbus: Sechs Tage Kino aus Mittel- und Osteuropa
Vom 3. bis 8. November 2026 verwandelt das 36. FilmFestival Cottbus die Stadt in einen Treffpunkt für internationales Kino, Filmschaffende und neugieriges Publikum. Rund 140 Filme aus 43 Produktionsländern eröffnen neue Perspektiven zwischen Arthouse, Drama, Komödie, Horror, Animation, Dokumentar- und Experimentalfilm.
Filmvielfalt zwischen Premiere und Entdeckung
Das FilmFestival Cottbus gehört zu den weltweit führenden Festivals für aktuelles Kino aus Mittel- und Osteuropa. Seit seiner Gründung 1991 steht es für eigenständige filmische Handschriften, gesellschaftlich relevante Geschichten und überraschende Blicke auf eine Region im Wandel. 2026 sind zwölf Weltpremieren, sechs internationale Premieren und 58 deutsche Erstaufführungen Teil des Programms.
Wettbewerbe, neue Stimmen und große Themen
Im Zentrum stehen der Wettbewerb Spielfilm, der Wettbewerb Kurzfilm und der neu eingeführte Wettbewerb GenNext. Insgesamt treten 29 Filme in den drei Wettbewerben an. GenNext richtet den Blick auf junge Regisseurinnen und Regisseure sowie auf die Lebenswelten Jugendlicher und junger Erwachsener. Die gläserne Lubina bildet den traditionsreichen Hauptpreis des Festivals.
Die Innenstadt wird zur Festivalbühne
Die Festival-Atmosphäre entsteht an mehreren Spielstätten in Cottbus, darunter das Filmtheater Weltspiegel, das Obenkino und das Glad-House. Zwischen Hauptprogramm, Side-Events, Panel Talks, Ausstellungen, Konzerten und Filmgesprächen entwickelt sich ein intensives Mehrtages-Erlebnis. Nach vielen Vorführungen treten Regisseurinnen, Regisseure, Schauspielerinnen, Schauspieler und Produzenten direkt mit dem Publikum in den Austausch.
Eröffnung mit lettischem Kino
Die Eröffnung findet am 3. November 2026 im Staatstheater Cottbus statt. Gezeigt wird Escape Net von Dzintars Dreibergs. Das lettische Drama führt in das Riga der Sowjetzeit und erzählt von einer Basketballspielerin, ihrer bedrohten sportlichen Laufbahn und politischen Verdächtigungen innerhalb ihrer Familie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt 2026 auf Lettland sowie auf sorbischem DEFA-Filmschaffen und filmischen Perspektiven auf die Umbrüche der 1990er-Jahre.
Tickets und Festivalbesuch
Ein Vorverkaufs-Einzelticket kostet 7,50 Euro. Das 5er-Ticket ist für 30 Euro erhältlich, der FestivalPass kostet 85 Euro. Tickets gibt es online über den Festival-Ticketpartner Reservix, an Reservix-Vorverkaufsstellen, im CottbusService und während der Festivalwoche an den Kinokassen. Studierende besuchen am Studi-Tag am 4. November die Filmprogramme kostenlos. Schülerinnen und Schüler erhalten im Wettbewerb GenNext gegen gültigen Schülerausweis freien Eintritt.
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Fazit
Das 36. FilmFestival Cottbus verbindet internationale Filmkunst, persönliche Begegnungen und die besondere Energie einer lebendigen Festivalstadt. Besucherinnen und Besucher erleben sechs Tage voller Premieren, Wettbewerbe, Filmgespräche und cineastischer Entdeckungen. Wer Kino als kulturellen Austausch und gemeinsames Erlebnis versteht, sollte Cottbus im November 2026 live erleben.










