Afloat / Sound of Waves im Dieselkraftwerk Cottbus: Wasser wird Klang und Bild


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Wenn Wasser klingt: Afloat / Sound of Waves im Dieselkraftwerk Cottbus
Die Ausstellung Afloat / Sound of Waves verwandelt das Brandenburgische Landesmuseum für Moderne Kunst in Cottbus in einen Resonanzraum für zeitgenössische Kunst, Klang und die vielfältigen Bewegungen des Wassers. Das Projekt von Radio Industry und Transmitter verbindet Bildmedien, ortsspezifische Soundarbeiten und dokumentarische Formen zu einem sinnlichen Kunsterlebnis über Strömung, Landschaft und Veränderung.
Wasser als künstlerisches Forschungsfeld
AFLOAT untersucht Wasser nicht als bloßes Motiv, sondern als fluides Denk- und Arbeitsfeld. Künstlerische Prozesse aus den AFLOAT-Sessions im Speicher Gramzow im August 2026 begegnen solitären Arbeiten, die sich mit lokalen Strömungen und den kulturellen Bedeutungen von Gewässern auseinandersetzen. Die Ausstellung führt damit Malerei, audiovisuelle Medien, Installation und Klangkunst in einer offenen kuratorischen Dramaturgie zusammen.
Bildmedien, Sound und Raumwirkung
Die Werkbetrachtung bewegt sich zwischen Sichtbarem und Hörbarem. Bildmedien eröffnen visuelle Perspektiven auf Wasser, während ortsspezifische Soundarbeiten die Ausstellungsatmosphäre akustisch erweitern. Geräusch, Resonanz und Stille werden zu eigenständigen Gestaltungsmitteln. So entsteht eine ästhetische Erfahrung, in der sich Raum, Material, Licht und Klang gegenseitig beeinflussen.
Zwischen Industriedenkmal und Gegenwartskunst
Das Dieselkraftwerk Cottbus bietet der Pop-up-Ausstellung einen besonderen architektonischen Kontext. Die industrielle Geschichte des Ortes trifft auf eine zeitgenössische Kunstrichtung, die ökologische, geografische und soziale Fragen miteinander verschränkt. Wasser erscheint als Lebensgrundlage, Bewegungsform, Gedächtnisraum und politisch geprägte Ressource.
Künstlerische Positionen und kulturelle Bildung
Beteiligt sind unter anderem Jana Debrodt, Moana Ava Holenstein, Chris Keller, Jacob Stoy und Clemens Pitschke, Fountains mit Nora Merten und Kathleen Pracht, Ann Cotten, Monika Rinck, Blablabor mit Annette Schmucki und Reto Friedmann, Christina Friedrich, Wolfgang Krause sowie Frank Wiemeyer und Kowitec. Die Ausstellung lädt dazu ein, Wahrnehmung zu verlangsamen und die Beziehung zwischen Klang, Bild, Ort und Erinnerung selbstständig zu erkunden.
Fazit: Ein Kunsterlebnis in Bewegung
Afloat / Sound of Waves erwartet Besucherinnen und Besucher als vielschichtige Begegnung mit zeitgenössischer Bildender Kunst, Soundkunst und ortsbezogener Forschung. Wer die Ausstellung live besucht, erlebt Wasser nicht nur als dargestelltes Thema, sondern als atmosphärische Kraft, die Räume, Gedanken und Sinne in Bewegung bringt. Ein Besuch im Dieselkraftwerk Cottbus bereichert die kulturelle Bildung und eröffnet neue Perspektiven auf die ästhetischen Möglichkeiten von Klang und Strömung.
Offizielle Kanäle von Radio Industry / Transmitter:
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