Zwischen Capri und Rom im Fürst Pückler Museum: Hugo Paul Harrer in Cottbus erleben


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Italien in Branitz: Eine Sonderausstellung voller Licht, Zeichnung und Erinnerung
Im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz öffnet die Kabinettausstellung Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer einen konzentrierten Blick auf das Werk eines Malers, der zwischen Rom, der Amalfiküste und der deutschen Ausstellungskultur des 19. Jahrhunderts unterwegs war. Die Präsentation zeigt erstmals einen umfassenderen Bestand aus dem Besitz der Carl-Blechen-Sammlung der Stadt Cottbus und rückt damit eine künstlerische Position ins Licht, die lange im Schatten größerer Namen stand.
Ein Künstler zwischen Architektur, Reise und Beobachtung
Hugo Paul Harrer begann mit dem Architekturstudium, wandte sich dann autodidaktisch der Malerei zu und lebte ab 1861 dauerhaft in Rom. Dort entstanden jene Bilder, die durch genaue Naturbeobachtung, starke Licht-Schatten-Kontraste und eine Vorliebe für Straßenszenen, Ruinen und italienische Küstenlandschaften geprägt sind. Seine Arbeiten stehen für eine Kunst, die aus dem Sehen lebt: zeichnerisch präzise, atmosphärisch dicht und mit dem Blick des Reisenden komponiert. ([deutsche-biographie.de](https://www.deutsche-biographie.de/sfz26126.html?utm_source=openai))
Capri, Rom und das Panorama des Südens
Die Ausstellung versammelt Zeichnungen, das Porträt Franziskas und einen frisch restaurierten Vesuv. Gerade diese Konstellation macht den Reiz des Rundgangs aus: Das Italien der Harrers erscheint nicht als touristisches Klischee, sondern als historisch gewachsene Kunsterfahrung zwischen Studienreise, Erinnerung und malerischer Verwandlung. Die Werke lassen nachvollziehen, wie aus Reiseeindrücken Bilder wurden, die deutsche Kunstausstellungen ebenso erreichten wie private Sammlungen. ([reiseland-brandenburg.de](https://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/spreewald/sonderausstellung-zwischen-capri-und-rom-hugo-paul-harrer/))
Branitz als Ort der kulturellen Resonanz
Der Schauplatz verleiht der Sonderausstellung eine besondere Ausstrahlung. Schloss Branitz ist selbst ein Ort der Inszenierung, der Repräsentation und des kulturellen Gedächtnisses. Die Kabinettausstellung fügt sich in diese Atmosphäre ein und eröffnet eine ruhige, konzentrierte Werkbetrachtung, bei der Kunstgeschichte, Familiengeschichte und Sammlungsgeschichte ineinandergreifen. Wer den Blick für Zeichnung, Malerei und die europäische Italienbegeisterung des 19. Jahrhunderts mitbringt, findet hier eine Ausstellung mit feiner Balance aus Bildung und ästhetischer Erfahrung. ([reiseland-brandenburg.de](https://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/spreewald/sonderausstellung-zwischen-capri-und-rom-hugo-paul-harrer/))
Fazit
Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer führt eindrucksvoll vor, wie reich die Kunst des 19. Jahrhunderts an Entdeckungen bleibt, wenn ein Museum einen vergessenen Bestand neu ordnet und sichtbar macht. Diese Ausstellung belohnt den genauen Blick, erzählt von Reisen, Erinnerung und künstlerischer Selbstvergewisserung und lädt dazu ein, das Italien der Harrers im Original zu entdecken. Ein Besuch in Branitz lohnt sich unbedingt. ([reiseland-brandenburg.de](https://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/spreewald/sonderausstellung-zwischen-capri-und-rom-hugo-paul-harrer/))
Offizielle Kanäle von Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz:
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