Zwischen Capri und Rom im Schloss Branitz: Hugo Paul Harrer neu entdeckt


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Zwischen Capri und Rom: Hugo Paul Harrer in Branitz neu entdecken
Die Sonderausstellung im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz öffnet den Blick auf einen fast vergessenen Maler des 19. Jahrhunderts und auf eine italienische Bildwelt voller Licht, Architektur und Reiseerfahrung. Im Zentrum stehen Werke von Hugo Paul Harrer, der als Landschafts- und Architekturmaler der Düsseldorfer Schule Italien, Rom und die Küstenlandschaften der Amalfiküste in eindrucksvollen Bildmotiven verdichtete.
Ein Kunsterlebnis zwischen Romantik und italienischem Süden
Harrer arbeitete mit Studien, Skizzen und Ölbildern, in denen Straßenszenen, Ruinen und Küstenansichten zu atmosphärisch dichten Kompositionen werden. Die Ausstellung lässt diese Motive in einer musealen Werkbetrachtung lebendig werden und verbindet kunsthistorische Einordnung mit der besonderen Ausstellungsatmosphäre eines Schlosses, das selbst von Geschichte und Sammlungskultur geprägt ist.
Franziska Wickerath und die Cottbuser Sammlung
Besonders spannend ist der biografische Bezug: Franziska Wickerath, die Harrer 1868 heiratete, lebte nach seinem frühen Tod in Cottbus und vererbte viele seiner Werke weiter. Die Kabinettausstellung zeigt erstmals umfassend den Bestand, darunter zahlreiche Zeichnungen, das Portrait Franziskas sowie einen frisch restaurierten Vesuv. So wird sichtbar, wie eng Biografie, Erinnerung und Museumsarbeit miteinander verflochten sind.
Branitz als Ort der Kunst und Kultur
Das Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz steht selbst für eine bedeutende Sammlungskultur. In den restaurierten Räumen des Schlosses und im Besucherzentrum begegnen sich Landschaftskunst, Kunstsammlung und museale Vermittlung. Wer die Ausstellung besucht, erlebt nicht nur Malerei, sondern auch den Kontext eines Hauses, das zu den wichtigen kulturellen Adressen in Cottbus zählt.
Für wen sich der Besuch lohnt
Die Sonderausstellung richtet sich an Kunstinteressierte, Kulturreisende und alle, die italienische Motive, Malerei des 19. Jahrhunderts und museale Entdeckungen schätzen. Sie verbindet kunsthistorische Tiefe mit anschaulicher Vermittlung und macht sichtbar, warum Hugo Paul Harrer in der Sammlungsgeschichte von Cottbus einen festen Platz verdient.
Fazit: Diese Ausstellung verspricht eine fundierte, sinnliche und überraschende Begegnung mit Hugo Paul Harrer und seiner Italien-Sehnsucht. Wer Malerei, Sammlungsgeschichte und Schlossatmosphäre schätzt, sollte Branitz unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Hugo Paul Harrer:
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