„Wer hat’s erfunden?“ im Apothekenmuseum Cottbus: Wissenschaftsgeschichte erleben

Event: Sonderausstellung „Wer hat's erfunden? Vielleicht ein Apotheker!“ in Brandenburgisches Apothekenmuseum, Altmarkt 24, 03046 Cottbus on 25. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

25. Oktober 2026

Veranstaltungsort

Cottbus
03 Cottbus, Deutschland

Tickets

8,00 €
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Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Wenn Apotheken zu Werkstätten des Wissens werden

Die Sonderausstellung „Wer hat’s erfunden? Vielleicht ein Apotheker!“ im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus eröffnet einen faszinierenden Blick auf naturwissenschaftliche und technische Innovationen aus drei Jahrhunderten. Im Mittelpunkt stehen Entdeckungen, die aus apothekerlicher Beobachtung, Experimentierfreude und handwerklicher Präzision hervorgegangen sind.

Forschergeist zwischen Pharmazie und Alltag

Die Ausstellung erzählt Wissenschaftsgeschichte aus einer überraschenden Perspektive. Apotheken waren über lange Zeit nicht nur Orte der Arzneimittelherstellung, sondern auch Laboratorien, Wissensspeicher und Experimentierfelder. Präsentiert werden unter anderem die Herstellung von Rübenzucker, die Entwicklung von Sodawasser, die Isolierung von Morphium, frühe Gasbeleuchtungssysteme sowie bekannte Alltagsprodukte wie UHU-Klebstoff und Chlorodont-Zahnpasta.

Die Werkbetrachtung verbindet Pharmaziegeschichte, Technikgeschichte und Alltagskultur. Besucherinnen und Besucher erleben, wie aus genauer Beobachtung, Materialkenntnis und wissenschaftlicher Neugier Entwicklungen entstanden, die bis in die Gegenwart wirken.

Historische Räume und sinnliche Ausstellungsatmosphäre

Das Brandenburgische Apothekenmuseum befindet sich in der ehemaligen Löwen-Apotheke am Cottbuser Altmarkt. Historische Offizin, Kräuterkammer, Giftkammer und galenisches Labor prägen die Raumwirkung. Holz, Glas, Keramik, Metall, Kräuter und historische Laborgeräte machen die Geschichte der Pharmazie unmittelbar erfahrbar.

Die Ausstellung ist keine klassische Präsentation von Malerei oder Skulptur, sondern eine kulturhistorische Installation aus Objekten, Räumen und Erzählungen. Gerade diese Verbindung verleiht dem Kunsterlebnis seine besondere Qualität: Wissenschaft erscheint nicht abstrakt, sondern materialisiert sich in Gefäßen, Werkzeugen, Rezepturen und den Spuren praktischer Forschung. Die ästhetische Erfahrung entsteht aus dem Zusammenspiel von Formen, Oberflächen, historischen Materialien und der konzentrierten Ausstellungsatmosphäre.

Kulturelle Bildung mit Nähe zum Objekt

Eine ausführliche Führung durch die Sonderausstellung ist telefonisch beim Brandenburgischen Apothekenmuseum anzumelden. Während eines regulären Rundgangs wird die Schau in kürzerer Form vorgestellt. Das Vermittlungsangebot richtet sich an Kunst- und Kulturinteressierte ebenso wie an Familien, Schulklassen und alle, die sich für Pharmaziegeschichte, naturwissenschaftliche Entdeckungen und technische Innovationen begeistern.

Das historische Gebäude ist zu den Ausstellungsräumen nicht barrierefrei zugänglich; Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen können dort nicht genutzt werden. Parkmöglichkeiten bestehen am Oberkirchplatz und im Parkhaus Neustädter Platz 10. Vom Bahnhof führt die Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Stadthalle, anschließend ist das Museum in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Fazit: Erfindungskraft im historischen Apothekenmuseum erleben

Besucherinnen und Besucher erwartet eine lehrreiche, atmosphärische und kulturgeschichtlich fundierte Reise durch drei Jahrhunderte des Erfindens. Wer die Verbindung von Pharmazie, Technik, historischen Räumen und kultureller Bildung entdecken möchte, sollte diese ungewöhnliche Ausstellung unbedingt live im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus besuchen. Ihre Materialien, Objekte und Geschichten entfalten ihre volle Wirkung in der unmittelbaren Werkbetrachtung und ästhetischen Erfahrung vor Ort.

Offizielle Kanäle von Brandenburgisches Apothekenmuseum:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen