Sonderausstellung Wer hat's erfunden? Vielleicht ein Apotheker! im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus


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Wenn Apotheken zu Laboren des Fortschritts werden
Die Sonderausstellung Wer hat’s erfunden? Vielleicht ein Apotheker! im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus eröffnet einen überraschenden Blick auf die Geschichte naturwissenschaftlicher und technischer Erfindungen. Gezeigt werden Entdeckungen aus drei Jahrhunderten, die ihren Ursprung in apothekerlicher Forschung, Beobachtung und Experimentierfreude haben. Das Museum selbst versteht sich als Ort historischer Apothekenräume und fachkundig vermittelter Pharmaziegeschichte am Altmarkt 24 in Cottbus. ([brandenburgisches-apothekenmuseum.de](https://brandenburgisches-apothekenmuseum.de/?utm_source=openai))
Zwischen Kräutern, Chemie und Erfindergeist
Die Ausstellung erzählt von Apotheken als Werkstätten des Wissens. Zu den präsentierten Beispielen zählen Rübenzucker, Sodawasser, die Isolierung von Morphium, frühe Gasbeleuchtungssysteme, der UHU-Klebstoff und Chlorodont-Zahnpasta. Diese Werkbetrachtung wirkt nicht museal erstarrt, sondern lebendig: Sie verbindet Wissenschaftsgeschichte, Alltagskultur und technische Innovation zu einer klaren, anschaulichen Erzählung. ([cottbus.de](https://cottbus.de/veranstaltungen/sonderausstellung-wer-hats-erfunden-vielleicht-ein-apotheker-97/?utm_source=openai))
Ein Museum mit historischer Tiefe
Das Brandenburgische Apothekenmuseum befindet sich in der ehemaligen Löwen-Apotheke und zeigt laut eigener Darstellung die üblichen Arbeitsräume einer Apotheke um 1850. Ergänzt wird das Kunsterlebnis des Wissens durch Führungen, einen Audioguide in englischer und polnischer Sprache sowie einen Kräuterverkauf in der historischen Offizin. Für Besucherinnen und Besucher entsteht so eine Ausstellungsatmosphäre, die Fachwissen und sinnliche Erfahrung miteinander verschränkt. ([brandenburgisches-apothekenmuseum.de](https://brandenburgisches-apothekenmuseum.de/?utm_source=openai))
Führungen, Bildungsangebote und Besuchsrahmen
Das Museum wird ausschließlich im Rahmen von Führungen gezeigt; eine ausführliche Führung durch die Sonderausstellung ist telefonisch anzumelden. Zusätzlich weist das Haus auf museumspädagogische und thematische Vermittlung hin, die den Blick auf Pharmazie, Heilpflanzen und historische Apothekenarbeit vertieft. Die regulären Führungszeiten liegen dienstags bis freitags um 11:00 und 14:00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen um 14:00 und 15:00 Uhr. ([brandenburgisches-apothekenmuseum.de](https://brandenburgisches-apothekenmuseum.de/?utm_source=openai))
Barrierefreiheit und praktische Hinweise
Das Museum ist aufgrund der historischen Gebäudestruktur nicht barrierefrei zugänglich; ein Zugang mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen ist zu den Ausstellungsräumen nicht möglich. Barrierefreie Toiletten stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Für den Kräuterverkauf existiert eine mobile Rampe. Parkmöglichkeiten nennt das Haus am Oberkirchplatz und im Parkhaus Neustädter Platz 10; vom Bahnhof führt die Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Stadthalle, von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß. ([brandenburgisches-apothekenmuseum.de](https://brandenburgisches-apothekenmuseum.de/Kontakt/?utm_source=openai))
Am Ende bleibt eine klare Einladung: Diese Ausstellung macht sichtbar, wie eng Pharmazie, Chemie, Technikgeschichte und Alltagskultur miteinander verbunden sind. Wer sich für Kultur, Wissenschaft und die stille Kraft historischer Entdeckungen interessiert, erlebt hier eine konzentrierte, lehrreiche und überraschend poetische Ausstellung in Cottbus. Ein Besuch lohnt sich gerade live, weil die Räume, Objekte und Erzählungen des Museums ihre Wirkung nur vor Ort vollständig entfalten. ([cottbus-news.de](https://www.cottbus-news.de/veranstaltungen/ausstellungen/sonderausstellung-wer-hat-s-erfunden-vielleicht-ein-apotheker-26090807012645?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Brandenburgisches Apothekenmuseum:
- Instagram: https://www.instagram.com/apothekenmuseum/
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