Wer hat’s erfunden? Im Apothekenmuseum Cottbus wird Wissenschaftsgeschichte lebendig

Event: Sonderausstellung Wer hat's erfunden? Vielleicht ein Apotheker! in Brandenburgisches Apothekenmuseum, Altmarkt 24, 03046 Cottbus on 4. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

4. Oktober 2026

Veranstaltungsort

Cottbus
03 Cottbus, Deutschland

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8,00 €
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Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Wer hat’s erfunden? Ein faszinierender Blick ins Apothekenlabor

Die Sonderausstellung im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus eröffnet eine überraschende Perspektive auf die Geschichte naturwissenschaftlicher und technischer Erfindungen. Über drei Jahrhunderte zeigt die Ausstellung, wie apothekerliche Beobachtung, Experimentierfreude und handwerkliche Präzision Innovationen hervorbrachten, die Wissenschaft, Technik und Alltag bis heute prägen.

Wenn Pharmazie zur Forschungsgeschichte wird

Apotheken waren historische Werkstätten des Wissens. Neben der Herstellung von Arzneimitteln entwickelten Apotheker neue Verfahren, untersuchten Materialien und erprobten ungewöhnliche Rezepturen. Die Kuratierung verbindet Pharmaziegeschichte, Technikgeschichte und Alltagskultur zu einer anschaulichen Erzählung über den langen Weg von der Beobachtung zur Erfindung.

Zu den vorgestellten Beispielen gehören die Herstellung von Rübenzucker, die Entwicklung von Sodawasser, die Isolierung von Morphium, frühe Gasbeleuchtungssysteme sowie bekannte Alltagsprodukte wie UHU-Klebstoff und Chlorodont-Zahnpasta. Die Werkbetrachtung macht sichtbar, wie eng wissenschaftliche Neugier und praktische Anwendung miteinander verbunden sind.

Historische Räume und sinnliche Materialien

Die Ausstellung entfaltet sich in der ehemaligen Löwen-Apotheke am Cottbuser Altmarkt. Offizin, Kräuterkammer, Giftkammer und galenisches Labor bewahren die besondere Raumwirkung einer Apotheke des 19. Jahrhunderts. Holz, Glas, Metall, Keramik, Kräuter und historische Laborgeräte schaffen eine dichte Ausstellungsatmosphäre.

Gerade diese Verbindung aus authentischen Räumen, materiellen Objekten und wissenschaftlichen Geschichten macht das Kunsterlebnis besonders. Farben, Formen und Oberflächen vermitteln eine ästhetische Erfahrung, in der Kulturgeschichte nicht abstrakt bleibt, sondern unmittelbar über die Sinne erfahrbar wird.

Kulturelle Bildung mit Nähe zum Objekt

Das Brandenburgische Apothekenmuseum wird ausschließlich im Rahmen von Führungen besichtigt. Reguläre Führungen finden dienstags bis freitags um 11:00 und 14:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen um 14:00 und 15:00 Uhr statt. Eine ausführliche Führung durch die Sonderausstellung ist telefonisch anzumelden. Ein Audioguide in deutscher, englischer und polnischer Sprache ergänzt das museumspädagogische Angebot.

Für Gruppen und Sondertermine sind individuelle Vereinbarungen möglich. Die historische Gebäudestruktur ist nicht barrierefrei; die Ausstellungsräume sind mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen nicht zugänglich. Parkmöglichkeiten befinden sich am Oberkirchplatz und im Parkhaus Neustädter Platz 10. Vom Bahnhof führt die Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Stadthalle, anschließend ist das Museum in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Fazit: Wissenschaftsgeschichte live erleben

Besucherinnen und Besucher erwartet eine inspirierende Ausstellung zwischen Pharmazie, Technik, Alltagskultur und historischen Räumen. Wer Erfindungen aus einer ungewohnten Perspektive entdecken, wissenschaftliche Prozesse nachvollziehen und die besondere Atmosphäre eines Apothekenmuseums erleben möchte, sollte diese Ausstellung unbedingt live in Cottbus besuchen. Ihre ästhetische Erfahrung und kulturelle Tiefe entfalten sich vor Ort besonders eindrucksvoll.

Offizielle Kanäle von Brandenburgisches Apothekenmuseum:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen