Fremde und Freiheit im Schloss Branitz: Kunst, Landschaft und Erinnerung erleben

Event: Sonderausstellung Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften in Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus on 26. September 2026

Datum und Uhrzeit

26. September 2026 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Robinienweg 5
Robinienweg 5, 03042 Cottbus, Germany

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Über diese Veranstaltung

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Fremde und Freiheit in Branitz: Ein Kunstdialog zwischen Orient, Landschaft und Gegenwart

Im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz begegnen sich historische Gartenkunst, persönliche Reiseerfahrung und zeitgenössische Bildsprache. Die Sonderausstellung Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften verbindet die Landschaftsvorstellungen Hermann Fürst von Pückler-Muskaus mit einer Intervention der Malerin Mona Höke und der Fotokünstlerin Kathrin Karras.

Malerei und Fotografie im lebendigen Austausch

Im Zentrum der Ausstellung steht die gemeinsame Arbeitsweise von Mona Höke und Kathrin Karras. Beide Künstlerinnen arbeiten mit der Schichtung von Flächen und entwickeln ihre Werke im gegenseitigen Dialog. Sie greifen in die Arbeiten der jeweils anderen ein, überarbeiten, verweben und fügen einzelne Bildelemente zu einem neuen Ganzen zusammen.

So entsteht eine ästhetische Erfahrung zwischen Malerei und Fotokunst, zwischen materieller Oberfläche und fotografischer Erinnerung. Farben, Formen und Bildschichten öffnen einen atmosphärischen Raum, in dem vertraute Landschaftsmotive in Bewegung geraten.

Pücklers Orient als Bildraum der Erinnerung

Für das Frühstückszimmer Pücklers schufen die Künstlerinnen großformatige Arbeiten, die sich auf die Reise des Fürsten durch den Orient beziehen. Ihre Fantasien und Visionen über Pücklers Landschaften verbinden historische Imagination mit zeitgenössischer Werkbetrachtung.

Hermann Fürst von Pückler-Muskau prägte die deutsche Gartenkunst des 19. Jahrhunderts. In Branitz wird seine Landschaftsgestaltung nicht als bloße historische Kulisse erfahrbar, sondern als komplexe Verbindung von Natur, Architektur, Erinnerung und kulturellem Transfer. Die Ausstellung lenkt den Blick auf die Frage, wie Landschaften entstehen, betrachtet und in Bildern weitergedacht werden.

Ausstellungsatmosphäre im Schloss Branitz

Die historischen Räume des Schlosses verleihen der Präsentation eine besondere Raumwirkung. Zwischen architektonischen Details, farbigen Oberflächen und den Spuren fürstlicher Wohnkultur entfalten die zeitgenössischen Arbeiten eine spannungsvolle Präsenz. Die Ausstellung eröffnet damit einen Dialog zwischen Epoche und Gegenwart, zwischen europäischer Kunstgeschichte und individuellen Vorstellungen vom Fremden.

Besonders reizvoll ist die Verbindung von Innenraum und Landschaftspark. Nach der Werkbetrachtung im Schloss führt der Weg in die von Pückler gestaltete Parklandschaft. Dort lässt sich nachvollziehen, wie eng Gartenkunst, Bewegung, Fernblick und kulturelle Bildung in Branitz miteinander verbunden sind.

Kulturelle Bildung und neue Perspektiven

Die Sonderausstellung lädt dazu ein, Kunst nicht nur als fertiges Objekt, sondern als Prozess des Verbindens zu verstehen. Überlagerung, Überarbeitung und Zusammenarbeit werden zu künstlerischen Methoden, die historische Bilderwelten mit heutigen Fragen verknüpfen. Für Kunstinteressierte entsteht ein Zugang zu Themen wie Reiseliteratur, Landschaftswahrnehmung, Erinnerungskultur und künstlerischer Aneignung.

Das Kunsterlebnis richtet sich an alle, die zeitgenössische Kunst in einem kulturhistorisch bedeutenden Umfeld entdecken möchten. Die Ausstellung bietet ebenso Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Pücklers Biografie, seiner Orientreise und der Entwicklung der Landschaftskunst.

Fazit: Eine Ausstellung zwischen Fernweh und Gegenwart

Fremde und Freiheit erwartet Besucherinnen und Besucher als fein komponierter Kunstdialog in den historischen Räumen von Schloss Branitz. Die großformatigen Arbeiten von Mona Höke und Kathrin Karras eröffnen neue Blicke auf Pücklers Orientbilder und auf die verbindende Kraft von Landschaft, Erinnerung und Kunst. Wer ästhetische Erfahrung, kunsthistorische Einordnung und zeitgenössische Bildpoesie miteinander erleben möchte, sollte diese Ausstellung unbedingt live besuchen.

Offizielle Kanäle von Mona Höke, Kathrin Karras und dem Fürst Pückler Museum:

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Quellen:

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