Sonderausstellung Fremde und Freiheit im Fürst Pückler Museum Branitz


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Orientbilder, Landschaftsvisionen und Gegenwartskunst in Branitz
Die Sonderausstellung Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften bringt im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz historische Gartenkunst und zeitgenössische Kunst in einen fein abgestimmten Dialog. Ab dem 5. September 2026 öffnet sich hier ein Kunsterlebnis, das Reiseerfahrung, Erinnerung und Bildsprache neu zusammendenkt.
Ein Ort, der selbst wie ein Gesamtkunstwerk wirkt
Branitz zählt zu den bedeutendsten Landschaftskunstwerken des 19. Jahrhunderts. Der Park, von Hermann von Pückler-Muskau als seine eigene Schöpfung verstanden, entfaltet bis heute jene Mischung aus Inszenierung, Weite und Intimität, die große Ausstellungen erst sinnlich auflädt. In dieser Ausstellungsatmosphäre begegnen sich Malerei und Fotokunst mit der historischen Aura des Schlosses.
Mona Höke und Kathrin Karras im künstlerischen Austausch
Die Intervention von Mona Höke und Kathrin Karras basiert auf einer gemeinsamen Arbeitsweise, die sich in der Schichtung von Flächen, im Überarbeiten und im Verweben verschiedener Bildwelten zeigt. Für das Frühstückszimmer Pücklers entstanden großformatige Arbeiten, die sich mit den Landschaften seiner Orientreise auseinandersetzen und zugleich das Weltenverbindende in den Branitzer Landschaften sichtbar machen. So wird die Werkbetrachtung zur ästhetischen Erfahrung zwischen Malerei, Fotografie und Raum.
Pücklers Orient als kultureller Resonanzraum
Hermann von Pückler-Muskau gehört zu den prägenden Figuren der deutschen Gartenkunst und Kulturgeschichte. Seine Reisen, seine Schriften und seine Landschaftsplanung verbanden Neugier, Weltbezug und ästhetisches Denken. Die Ausstellung greift diese Perspektive auf und fragt nach Fremdheit, Freiheit und kultureller Übersetzung, ohne den historischen Kontext zu vereinfachen. Gerade darin liegt ihre fachliche Stärke: Sie verbindet kunsthistorische Einordnung mit einer klaren Gegenwartsfrage.
Für Kunstinteressierte, die Landschaft neu sehen wollen
Wer sich für Kuratierung, Gartenkunst, Gegenwartskunst und kulturelle Bildung interessiert, findet in Branitz einen Ort mit besonderer Strahlkraft. Das Zusammenspiel von Schloss, Park und Ausstellung vertieft den Blick auf Pücklers Erbe und öffnet ihn zugleich für aktuelle künstlerische Positionen. Die Ausstellung empfiehlt sich für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern als Denkraum und Kunsterlebnis erfahren möchten.
Fazit: Diese Sonderausstellung verbindet historische Landschaftsvisionen mit zeitgenössischer Kunst zu einem eindrucksvollen Besuchserlebnis. Wer Pücklers Branitz in neuer Tiefe entdecken möchte, sollte die Ausstellung unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz:
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