Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung im Hauptbahnhof

Event: Sonderausstellung Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung in Cottbus Hauptbahnhof, Vetschauer Str. 70, 03048 Cottbus on 7. September 2026

Datum und Uhrzeit

7. September 2026 00:00 Uhr

Veranstaltungsort

Cottbus
03 Cottbus, Deutschland

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Über diese Veranstaltung

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Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Ein Bahnhof als Ort der Erinnerung und der Aufklärung

Die Sonderausstellung Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus rückt einen historischen Ort ins Zentrum, der im Alltag oft nur als Verkehrsknoten wahrgenommen wird. Am Cottbuser Hauptbahnhof wird sichtbar, wie eng Mobilität, Gewaltgeschichte und Erinnerungskultur miteinander verbunden sind. Die Ausstellung ist als öffentlich zugängliches Kunsterlebnis und als historisch fundierte Bildungsstation konzipiert. Der Eintritt ist frei. ([politische-bildung-brandenburg.de](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/veranstaltungen/cottbus-ein-bahnhof-der-erinnerung-deportationen-und-zwangsarbeit-im?utm_source=openai))

Der Bahnhof als Schauplatz nationalsozialistischer Verbrechen

Die Präsentation macht einen weitgehend vergessenen Teil der Stadtgeschichte sichtbar: den Bahnhof als Ausgangspunkt von Deportationen und als Durchgangsort für Zwangsarbeit. Nach den vorliegenden Informationen beleuchtet das Projekt die Rolle der Deutschen Reichsbahn, die Deportationsrouten über Cottbus sowie die Schicksale jüdischer Menschen, von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und von Gefangenen des Frauenzuchthauses Cottbus. Besonders eindrücklich ist die digitale Medieninstallation, die an historische Abfahrtstafeln erinnert und Namen, Zielbahnhöfe sowie frühere Adressen dokumentiert. ([politische-bildung-brandenburg.de](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/veranstaltungen/cottbus-ein-bahnhof-der-erinnerung-deportationen-und-zwangsarbeit-im?utm_source=openai))

Historische Forschung trifft auf öffentliche Vermittlung

Das Projekt verbindet historische Recherche mit einer temporären Ausstellung in der Bahnhofshalle und einem begleitenden Veranstaltungsprogramm. Laut den recherchierten Quellen arbeiten das Menschenrechtszentrum Cottbus, exhibeo e. V., die AG Stolpersteine Cottbus, die Städtischen Sammlungen Cottbus und weitere lokale Partner zusammen. Hinzu kommt ein generationsübergreifender Ansatz, bei dem auch Peer-to-Peer-Führungen durch Schülerinnen und Schüler entstehen. So wird aus Erinnerungskultur ein Ort der kulturellen Bildung, der nicht nur informiert, sondern zur Werkbetrachtung im übertragenen Sinn anregt: Was bedeutet ein Bahnhof, wenn man ihn nicht nur als Infrastruktur, sondern als Zeugnis einer Epoche liest? ([politische-bildung-brandenburg.de](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/veranstaltungen/cottbus-ein-bahnhof-der-erinnerung-deportationen-und-zwangsarbeit-im?utm_source=openai))

Ein Ort der stillen Intensität

Die Ausstellungsatmosphäre lebt von der Spannung zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Im Raum des Bahnhofs treffen die sachliche Sprache historischer Daten auf die emotionale Wucht individueller Biografien. Diese Form der Kuratierung setzt auf Klarheit, Empathie und historische Genauigkeit. Gerade darin liegt die Stärke der Präsentation: Sie übersetzt abstrakte NS-Geschichte in eine konkrete, ortsgebundene ästhetische Erfahrung, die sich fest einprägt. Cottbus erscheint hier nicht als bloßer Schauplatz, sondern als Erinnerungsraum mit gesellschaftlicher Relevanz. ([politische-bildung-brandenburg.de](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/veranstaltungen/cottbus-ein-bahnhof-der-erinnerung-deportationen-und-zwangsarbeit-im?utm_source=openai))

Was Besucherinnen und Besucher erwartet

Wer diese Ausstellung besucht, erlebt keine distanzierte Rückschau, sondern eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Deportationen, Zwangsarbeit und dem öffentlichen Raum im Nationalsozialismus. Das Projekt eignet sich für historisch Interessierte, Schulklassen, Gruppen und alle, die kulturelle Bildung mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden möchten. Ein Besuch am Cottbuser Hauptbahnhof eröffnet einen neuen Blick auf die Stadt und auf die Frage, wie Erinnerung im urbanen Raum sichtbar bleiben kann. Die Ausstellung ist frei zugänglich und damit niedrigschwellig erlebbar. ([politische-bildung-brandenburg.de](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/veranstaltungen/cottbus-ein-bahnhof-der-erinnerung-deportationen-und-zwangsarbeit-im?utm_source=openai))

Fazit: Diese Sonderausstellung verbindet lokale Geschichte, NS-Aufarbeitung und zeitgemäße Vermittlung zu einem eindringlichen Erinnerungsort. Wer Cottbus verstehen will, sollte diesen Bahnhof nicht nur durchqueren, sondern bewusst besuchen. Das Ergebnis ist ein stilles, aber nachhaltiges Kunsterlebnis der historischen Erkenntnis. ([politische-bildung-brandenburg.de](https://www.politische-bildung-brandenburg.de/veranstaltungen/cottbus-ein-bahnhof-der-erinnerung-deportationen-und-zwangsarbeit-im?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von Menschenrechtszentrum Cottbus:

Quellen:

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