Fremde und Freiheit im Dieselkraftwerk Cottbus: Mona Höke und Kathrin Karras im Dialog mit Pückler


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Ein zeitgenössischer Blick auf Pückler, Fremdheit und Freiheit in Cottbus
Im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst im Dieselkraftwerk Cottbus begegnen sich Malerei und Fotografie in einem vielschichtigen Kunsterlebnis. Fremde und Freiheit. Pückler - Dialog über einen Kosmopolit zeigt, wie Mona Höke und Kathrin Karras Fürst Hermann von Pückler-Muskau nicht historisch bebildern, sondern als Impuls für eine gegenwärtige Werkbetrachtung lesen. Der Ausstellungszyklus beginnt am 5. August 2026 um 11:00 Uhr und eröffnet einen Raum für ästhetische Erfahrung, in dem Bildschichtung, Farbe und fotografische Setzung ineinandergreifen.
Zwischen Malerei, Fotografie und digitaler Bildproduktion
Die Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen ist von einer besonderen Form des Miteinanders geprägt: Sie arbeiten nicht nebeneinander, sondern ineinander. Fotografie, digitale Bildproduktion und Unikatmalerei verschmelzen zu Arbeiten, die den Blick immer wieder neu ordnen. Gerade diese kuratorische Entscheidung macht den Reiz der Ausstellung aus, denn sie setzt nicht auf Illustration, sondern auf künstlerische Reflexion. Pückler erscheint als Kosmopolit, als Figur des Aufbruchs und als Ausgangspunkt für Fragen nach Offenheit und kultureller Bewegung.
Räume, Bilder, Überlagerungen
Wer das Dieselkraftwerk betritt, erlebt eine Ausstellungsatmosphäre, in der industrielle Architektur und moderne Kunst eine dichte Spannung erzeugen. Die großformatigen Arbeiten öffnen Bildräume, die zwischen Landschaft, Erinnerung und Imagination schweben. Farbschichten, fotografische Spuren und malerische Verdichtungen schaffen eine stille, zugleich energetische Raumwirkung. Das Ergebnis ist kein klassisches Porträtprojekt, sondern eine künstlerische Annäherung an Weltläufigkeit, Fremdheit und Freiheit.
Kunsthistorischer Kontext und kulturelle Bildung
In kunsthistorischer Perspektive verbindet die Schau aktuelle Bildstrategien mit einem Thema, das bis in die Romantik und die Landschaftsästhetik hineinragt. Pücklers Name steht hier nicht nur für Gartenkunst, sondern auch für europäische Beweglichkeit, Reiselust und den Dialog zwischen Kulturkreisen. Genau darin liegt der Bildungswert dieser Ausstellung: Sie lädt dazu ein, historische Narrative mit zeitgenössischer Kunst zu lesen und die eigene Wahrnehmung zu schärfen.
Das erwartet Besucherinnen und Besucher
Die Ausstellung bietet einen konzentrierten Blick auf zwei eigenständige Positionen, die sich in einem gemeinsamen Werkprozess begegnen. Wer sich auf die Bildwelt einlässt, entdeckt feine Verschiebungen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, zwischen Erinnerung und Gegenwart. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Kunst als Denkraum und als sinnliche Erfahrung begreifen.
Fazit: Fremde und Freiheit verspricht im Dieselkraftwerk Cottbus eine anspruchsvolle, poetische und intellektuell offene Ausstellung. Kunstinteressierte erleben hier einen Dialog, der historische Figur und Gegenwartskunst klug verschränkt. Diese Schau sollte man live sehen, um ihre Bildschichten, ihren Raumklang und ihre stille Intensität wirklich zu erfahren.
Offizielle Kanäle von Mona Höke und Kathrin Karras:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.blmk.de/










