Denis Galloway im Wendischen Museum Cottbus: Fotografische Zeitreise in die Lausitz


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Fotografische Zeitreise in das sorbische Cottbus
Das Wendische Museum Cottbus eröffnet mit Denis Galloway – Woblica ze zajźonego casa / Gesichter einer Zeit einen ebenso stillen wie eindringlichen Blick in die Geschichte der Wenden im Spreewald. Die Ausstellung zeigt erstmals eine Auswahl aus rund 200 Glas-Negativen des schottischen Ethnografen Denis Galloway und verbindet historische Fotografie mit kultureller Erinnerung. Die Schau ist vom 11. September 2026 bis 16. Oktober 2026 zu sehen und kostet keinen Eintritt. ([cottbus.de](https://cottbus.de/veranstaltungen/ausstellung-luzyske-grajkanje-z-barwami-lausitzer-farbspiele-marita-wobser/?occ=2026-09-07))
Ein Archiv aus Glas und Licht
Galloways Fotografien besitzen den Charakter präziser Werkbetrachtung: Gesichter, Trachten, Arbeitswelten und Landschaften treten in einer ruhigen, dokumentarischen Bildsprache hervor. Gerade die Glas-Negative verleihen den Aufnahmen eine besondere Materialität, die das Kunsterlebnis zwischen Archiv, Ethnografie und Fotokunst verortet. Als ethnografischer Künstler hielt Galloway traditionelle Lebensformen mit großer Sorgfalt fest; seine Arbeiten gelten als wertvolle historische Zeugnisse. ([en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/Denis_Galloway))
Sorben/Wenden als kultureller Resonanzraum
Das Wendische Museum widmet sich der Kulturgeschichte der Sorben/Wenden in der Niederlausitz und präsentiert eine Dauerausstellung mit Exponaten, Trachten, Dokumenten, Sprache, Brauchtum, Kunst und Musik. Die Sonderausstellung fügt sich damit in einen musealen Kontext ein, der kulturelle Bildung, Identität und regionale Erinnerung sichtbar macht. Wer hier durch die Räume geht, erlebt nicht nur Fotografien, sondern ein dichtes Panorama sorbisch/wendischer Lebenswelten. ([cottbus.de](https://cottbus.de/kultur-und-tourismus/museen-galerien/wendisches-museum/))
Ausstellungsatmosphäre zwischen Nähe und Distanz
Die Schau entfaltet eine leise, konzentrierte Ausstellungsatmosphäre. Der Blick auf Trachten, Dorfansichten und alltägliche Gesten schärft die Sinne für Details, Gesten und soziale Ordnung. Gleichzeitig öffnet sich ein kunsthistorischer Horizont: Fotografie wird hier nicht als bloße Illustration gezeigt, sondern als visuelles Gedächtnis einer Region, das zwischen Dokumentation und ästhetischer Form vermittelt. ([en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/Denis_Galloway))
Besuch, Bildung und Museumserlebnis
Das Wendische Museum liegt in der Mühlenstraße 12 in 03046 Cottbus und ist barrierefrei zugänglich. Die regulären Öffnungszeiten liegen im Sommerhalbjahr bei Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 13 bis 18 Uhr. Für Gruppen, Schulklassen und kulturelle Bildungsarbeit bietet das Haus einen klaren museumspädagogischen Rahmen. ([cottbus.de](https://cottbus.de/kultur-und-tourismus/museen-galerien/wendisches-museum/))
Fazit: Diese Ausstellung richtet sich an alle, die Fotografie als kulturelles Gedächtnis erleben möchten. Wer sich für sorbische/wendische Geschichte, historische Bildwelten und museale Entdeckungen interessiert, findet hier einen lohnenden Ort für eine ästhetische Erfahrung mit Tiefgang. Ein Besuch in Cottbus lohnt sich unbedingt. ([cottbus.de](https://cottbus.de/veranstaltungen/ausstellung-luzyske-grajkanje-z-barwami-lausitzer-farbspiele-marita-wobser/?occ=2026-09-07))
Offizielle Kanäle von Wendisches Museum Cottbus:
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