Matinee zu Nabucco im Großen Haus: Cottbus blickt hinter die Opernkulissen


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Verdis große Freiheitsoper im Gespräch: Die Matinee zu Nabucco in Cottbus
Am Sonntag, 12. April 2026, öffnet das Große Haus des Staatstheaters Cottbus um 11:00 Uhr den Vorhang für eine Matinee, die weit mehr ist als ein klassischer Einführungstermin. Hier verdichtet sich die Vorfreude auf Giuseppe Verdis Nabucco zu einem lebendigen Bühnenerlebnis, das Regie, Musiktheater und historische Deutung in den Mittelpunkt rückt. Die Veranstaltung ist als kostenfreier Einstieg in die neue Produktion angelegt und bietet einen direkten Blick hinter die künstlerische Werkstatt dieser Inszenierung. ([maerkischer-bote.de](https://maerkischer-bote.de/unterhaltung/matinee-zu-nabucco-im-grossen-haus-in-cottbus-249030))
Ein Meisterwerk zwischen Exil, Macht und Hoffnung
Verdis Nabucco gehört zu jenen Opern, die ihre Wirkung nie verloren haben: Das Werk machte den jungen Komponisten 1842 schlagartig berühmt und verbindet dramatische Wucht mit dem berühmten Gefangenenchor Va, pensiero, der bis heute als Inbegriff kollektiver Sehnsucht gilt. Die Cottbuser Produktion verlegt das antike Geschehen nach Norilsk in Sibirien und schärft damit den Blick auf Isolation, Unterdrückung und die fragile Hoffnung auf Erlösung. ([staatstheater-cottbus.de](https://www.staatstheater-cottbus.de/de/programm/repertoire/artikel-nabucco.html))
Regie, Bühne und musikalische Spannung
Regisseur Armin Petras, Generalmusikdirektor Alexander Merzyn sowie Bühne, Kostüm und Dramaturgie formen eine Arbeit, die den Stoff nicht museal, sondern gegenwärtig denkt. Laut Theaterhinweis enthält die Inszenierung eine explizite Darstellung von Selbstverletzung; die Produktion setzt also auf eine Bildsprache mit großer psychischer Intensität. Genau daraus gewinnt die Matinee ihren Reiz: Sie öffnet den Raum für Gespräche über Regie, Figurenzeichnung, Bühnenbild und die Kraft des Chors als kollektive Stimme eines Volkes. ([staatstheater-cottbus.de](https://www.staatstheater-cottbus.de/de/programm/repertoire/artikel-nabucco.html))
Ein Vormittag mit Blick hinter die Kulissen
Die Matinee verspricht Einblicke in die künstlerische Entstehung der Produktion, musikalische Beiträge und Gespräche mit Beteiligten wie Armin Petras, Natascha von Steiger, Andreas Jäpel, Tatiana Trenogina, Yasushi Hirano und Dramaturgin Leonora Mense. Das macht den Vormittag zu einer kleinen Premiere der Gedanken: Wer die Oper nicht nur hören, sondern verstehen will, erlebt hier die Dramaturgie von Nabucco bereits vor dem eigentlichen Premierenabend am 25. April 2026. ([maerkischer-bote.de](https://maerkischer-bote.de/unterhaltung/matinee-zu-nabucco-im-grossen-haus-in-cottbus-249030))
Theateratmosphäre im Großen Haus
Das Große Haus am Schillerplatz 1 zählt zu den markantesten Theaterbauten der Region, ein Jugendstilbau mit rund 600 Plätzen, Hörschleife und Rollstuhlzugang. Für die Anreise stehen mehrere Parkmöglichkeiten sowie eine gute ÖPNV-Anbindung zur Verfügung; das Haus ist mit Bus und Straßenbahn erreichbar. So wird der Matinee-Besuch auch organisatorisch zu einem entspannten Theatererlebnis. ([staatstheater-cottbus.de](https://www.staatstheater-cottbus.de/de/staatstheater/spielstaetten/artikel-grosses-haus.html))
Fazit
Wer Verdis Nabucco in Cottbus vorab als klug kuratierten Einblick erleben möchte, bekommt hier einen kulturjournalistischen Vormittag mit Substanz, Atmosphäre und Opernspannung. Die Matinee weckt Neugier auf eine selten gespielte Rückkehr nach über 60 Jahren und macht Lust darauf, die Premiere im Großen Haus live zu erleben. ([maerkischer-bote.de](https://maerkischer-bote.de/unterhaltung/matinee-zu-nabucco-im-grossen-haus-in-cottbus-249030))
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