Zwischen Capri und Rom: Hugo Paul Harrer im Museum Branitz erleben


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Zwischen Capri und Rom: Hugo Paul Harrers Italien im Museum Branitz
Die Sonderausstellung Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz widmet sich dem Maler Hugo Paul Harrer und seinem künstlerischen Blick auf Italien. Am 28. Oktober 2026 öffnet die Kabinettausstellung von 10:00 bis 17:00 Uhr und führt in eine Welt aus Reiseerfahrung, Erinnerung und malerischer Naturbeobachtung.
Ein Maler zwischen Rom und der Amalfiküste
Hugo Paul Harrer lebte in Rom und unternahm gemeinsam mit seiner Ehefrau Franziska Wickerath Malreisen an die Amalfiküste. Seine Werke bewahren Eindrücke des südlichen Lichts, italienischer Landschaften und historischer Orte. Die Ausstellung macht diese Verbindung von Reise, Zeichnung und Malerei als kunsthistorisches Zeugnis des 19. Jahrhunderts erfahrbar.
Franziska Wickerath und die Geschichte einer Sammlung
Franziska Wickerath, die Harrer 1868 heiratete, spielte auch nach seinem frühen Tod eine wichtige Rolle für die Überlieferung seines Werkes. Sie sandte seine Gemälde zu Ausstellungen und lebte später mit dem Juristen Paul Werner in Cottbus. Viele Werke Harrers gelangten durch ihr Vermächtnis in die Carl-Blechen-Sammlung der Stadt Cottbus. Damit erzählt die Präsentation nicht nur Künstlergeschichte, sondern auch die Geschichte des Sammelns, Bewahrens und Weitergebens.
Zeichnungen, Porträt und ein restaurierter Vesuv
Die Kabinettausstellung zeigt erstmals umfassend den Bestand mit zahlreichen Zeichnungen, einem Porträt Franziskas und dem frisch restaurierten Gemälde Vesuv. In der Werkbetrachtung verbinden sich Linienführung, Landschaftserfahrung und atmosphärische Malerei. Die Werke lassen das Italien der Harrers wiederaufleben und eröffnen eine konzentrierte ästhetische Erfahrung zwischen Naturstudie, Erinnerungskultur und europäischer Kunstgeschichte.
Ausstellungsatmosphäre im Schloss Branitz
Im historischen Ambiente des Fürst Pückler Museums erhält die Präsentation eine besondere räumliche Resonanz. Die ruhige Kabinettausstellung lädt dazu ein, Details, Materialien, Formen und die Wirkung des südlichen Lichts aufmerksam wahrzunehmen. Das Kunsterlebnis verbindet kulturelle Bildung mit einer intensiven Werkbetrachtung und richtet sich an alle, die Malerei, Zeichnung und die Italienbegeisterung des 19. Jahrhunderts entdecken möchten.
Fazit: Italien als Erinnerung und künstlerische Erfahrung
Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer bietet einen eindrucksvollen Zugang zu einem bedeutenden Bestand der Cottbuser Kunstgeschichte. Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung über Reisebilder, Familiengeschichte, Sammlungskultur und die sinnliche Kraft italienischer Landschaften. Wer Kunstgeschichte im Original erleben und sich auf eine konzentrierte ästhetische Erfahrung einlassen möchte, sollte die Sonderausstellung im Schloss Branitz unbedingt besuchen.
Offizielle Kanäle von Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz:
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