Zwischen Capri und Rom im Schloss Branitz: Hugo Paul Harrer neu entdecken

Event: Sonderausstellung: Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer in Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus on 18. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

18. Oktober 2026 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Robinienweg 5
Robinienweg 5, 03042 Cottbus, Germany

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Über diese Veranstaltung

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Zwischen Capri und Rom: Italienisches Licht im Schloss Branitz

Die Sonderausstellung Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer führt in die Welt der Malerei des 19. Jahrhunderts und erzählt zugleich eine bewegende Familien- und Sammlungsgeschichte. Im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz begegnen Besucherinnen und Besucher dem Maler Hugo Paul Harrer, seiner Ehefrau Franziska Wickerath und den italienischen Landschaften, die ihr gemeinsames Leben prägten.

Malerei zwischen Rom und Amalfiküste

Hugo Paul Harrer wurde 1836 geboren und wandte sich nach einem begonnenen Architekturstudium der Malerei zu. In Rom und an der Amalfiküste entwickelte er eine Bildsprache, die architektonische Genauigkeit mit atmosphärischem Licht und südlicher Landschaftserfahrung verbindet. Seine Werke stehen im Umfeld der Landschafts- und Architekturmalerei der Düsseldorfer Schule und öffnen den Blick auf das Italienbild des 19. Jahrhunderts.

Eine Ausstellung als biografische Spurensuche

Franziska Wickerath heiratete 1868 den Maler Hugo Paul Harrer. Das Paar lebte in Rom und unternahm Malreisen an die Amalfiküste. Nach Harrers frühem Tod setzte Franziska seine künstlerische Präsenz fort, sandte Gemälde zu Ausstellungen und lebte später als Frau des Cottbuser Oberbürgermeisters Paul Werner in der Lausitz. Viele Werke ihres ersten Mannes gehören heute zur Carl-Blechen-Sammlung der Stadt Cottbus.

Zeichnungen, Porträt und ein restaurierter Vesuv

Die Kabinettausstellung zeigt erstmals umfassend einen Bestand aus Harrers Nachlass. Zu sehen sind zahlreiche Zeichnungen, ein Porträt Franziskas sowie ein frisch restaurierter Vesuv. Feine Linien, differenzierte Farbflächen und die Wirkung des südlichen Lichts machen die Werkbetrachtung zu einem konzentrierten Kunsterlebnis. Die historische Schlossarchitektur und die Landschaft des Branitzer Parks verstärken die ästhetische Erfahrung.

Kunstgeschichte im historischen Ensemble

Die Kuratierung verbindet Künstlerbiografie, Sammlungsgeschichte und kulturelle Bildung. Harrers Werke erscheinen nicht isoliert, sondern im Spannungsfeld von Reisebild, Architekturstudie und Erinnerungskultur. So entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der sich Malerei, Raumwirkung, Licht und historische Lebenswelten gegenseitig erschließen.

Fazit: Italien im Blick, Branitz im Erlebnis

Die Ausstellung verspricht eine stille, bildreiche und kunsthistorisch fundierte Begegnung mit Hugo Paul Harrer. Wer italienische Landschaftsmalerei, Zeichnung und die Geschichte der Cottbuser Kunstsammlungen unmittelbar erleben möchte, sollte dieses besondere Kunsterlebnis im Schloss Branitz unbedingt live besuchen.

Offizielle Kanäle von Hugo Paul Harrer:

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Quellen:

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