Zwischen Capri und Rom im Schloss Branitz: Hugo Paul Harrer entdecken


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Zwischen Capri und Rom: Hugo Paul Harrers Italienbilder im Schloss Branitz
Die Sonderausstellung im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz widmet sich dem Maler Hugo Paul Harrer und seiner engen Verbindung zu Italien. Zwischen Rom, der Amalfiküste und Cottbus entfaltet sich ein konzentriertes Kunsterlebnis, das Malerei, Biografie und Sammlungsgeschichte miteinander verbindet.
Italien als künstlerischer Resonanzraum
Hugo Paul Harrer lebte mit seiner Ehefrau Franziska Wickerath in Rom und unternahm Malreisen an die Amalfiküste. Seine Werke bewahren Eindrücke von Landschaft, Architektur und mediterranem Licht. Die Kabinettausstellung macht diese Italienerfahrung in einer präzisen Werkbetrachtung nachvollziehbar und ordnet Harrers Schaffen in die Kunstlandschaft des 19. Jahrhunderts ein.
Zeichnungen, Porträt und ein restaurierter Vesuv
Erstmals wird der Bestand rund um Hugo Paul Harrer umfassend präsentiert. Zu sehen sind zahlreiche Zeichnungen, ein Porträt Franziskas sowie der frisch restaurierte Vesuv. In diesen Arbeiten begegnen sich genaue Beobachtung, romantische Landschaftsauffassung und die ästhetische Erfahrung einer Reise durch Italien. Linien, Bildräume und atmosphärisches Licht lassen die historischen Schauplätze zwischen Capri und Rom vor dem inneren Auge entstehen.
Franziska Wickerath und die Geschichte der Sammlung
Die Ausstellung erzählt zugleich die bemerkenswerte Lebensgeschichte Franziska Wickeraths. Nach Harrers frühem Tod bewahrte sie seine Gemälde, ließ sie ausstellen und lebte später mit dem Juristen Paul Werner in Cottbus. Viele Werke ihres ersten Mannes gelangten in die Sammlung, die heute zur Carl-Blechen-Sammlung der Stadt Cottbus gehört. Damit verbindet die Kuratierung persönliche Erinnerung, bürgerschaftliches Engagement und institutionelle Sammlungsgeschichte.
Ausstellungsatmosphäre im Branitzer Ensemble
Das historische Schloss, der weitläufige Branitzer Park und die museale Präsentation bilden einen besonderen Resonanzraum für Harrers Italienbilder. Die Verbindung von Malerei, Architektur und Gartenkunst vertieft die kulturelle Bildung und eröffnet einen vielschichtigen Blick auf das 19. Jahrhundert. Besucherinnen und Besucher erleben eine ruhige, konzentrierte Ausstellungsatmosphäre mit Raum für genaue Betrachtung und persönliche Entdeckung.
Fazit
Zwischen Capri und Rom. Hugo Paul Harrer verspricht eine kunsthistorisch fundierte und sinnlich erfahrbare Begegnung mit italienischer Landschaftsmalerei, Zeichnung und Sammlungsgeschichte. Wer die Lichtstimmungen des Südens, die Geschichte einer außergewöhnlichen Künstlerfamilie und das kulturelle Ensemble von Branitz erleben möchte, sollte diese Ausstellung unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz:
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- Website: https://www.pueckler-museum.de










