Wer hat’s erfunden? Apothekengeschichte als faszinierendes Kunsterlebnis in Cottbus


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Wer hat's erfunden? Eine faszinierende Reise ins Apothekenlabor
Die Sonderausstellung Wer hat’s erfunden? Vielleicht ein Apotheker! im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus öffnet den Blick auf eine überraschende Geschichte des wissenschaftlichen Fortschritts. Im Mittelpunkt stehen naturwissenschaftliche und technische Entwicklungen, die ihren Ursprung in Apotheken und den dort betriebenen Laboratorien hatten.
Apotheken als Werkstätten des Wissens
Über drei Jahrhunderte hinweg waren Apotheken Orte der Beobachtung, des Experimentierens und der Erfindung. Die Ausstellung zeigt, wie eng Pharmazie, Chemie, Technikgeschichte und Alltagskultur miteinander verbunden sind. Zu den präsentierten Beispielen zählen die Herstellung von Rübenzucker, die Entwicklung von Sodawasser, die Isolierung von Morphium, frühe Gasbeleuchtungssysteme, der UHU-Klebstoff und die Chlorodont-Zahnpasta.
Historische Räume und sinnliche Ausstellungsatmosphäre
Das Brandenburgische Apothekenmuseum befindet sich in der ehemaligen Löwen-Apotheke am Cottbuser Altmarkt. Historische Offizin, Kräuterkammer, Giftkammer und Galenisches Labor verleihen der Werkbetrachtung eine besondere Raumwirkung. Holz, Glas, Keramik und pharmazeutische Gerätschaften machen die Geschichte unmittelbar erfahrbar und verbinden Fachwissen mit ästhetischer Erfahrung.
Kulturelle Bildung durch Führung und Vermittlung
Der Museumsbesuch findet im Rahmen von Führungen statt. Eine ausführliche Führung durch die Sonderausstellung muss telefonisch angemeldet werden. Reguläre Führungen werden dienstags bis freitags um 11:00 und 14:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen um 14:00 und 15:00 Uhr angeboten. Ergänzend vermittelt das Museum Kenntnisse über Pharmaziegeschichte, Heilpflanzen und historische Apothekenarbeit.
Praktische Hinweise für den Ausstellungsbesuch
Das Museum liegt am Altmarkt 24 in Cottbus. Parkmöglichkeiten befinden sich am Oberkirchplatz und im Parkhaus Neustädter Platz 10. Vom Bahnhof führt die Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Stadthalle; von dort ist das Museum in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Aufgrund der historischen Gebäudestruktur ist der Zugang zu den Ausstellungsräumen nicht barrierefrei. Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen können dort nicht genutzt werden.
Fazit: Wissenschaftsgeschichte hautnah erleben
Diese Ausstellung macht sichtbar, wie viel Forschergeist in historischen Apotheken steckte und wie Erfindungen aus dem Labor unseren Alltag prägten. Besucherinnen und Besucher erwartet ein lehrreiches Kunsterlebnis zwischen Pharmaziegeschichte, historischen Objekten und authentischer Raumwirkung. Wer Wissenschaft, Kultur und die stille Poesie des Materials erleben möchte, sollte die Ausstellung unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Brandenburgisches Apothekenmuseum:
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- Website: https://brandenburgisches-apothekenmuseum.de/










