Wer hat’s erfunden? Im Apothekenmuseum Cottbus Wissenschaftsgeschichte erleben

Event: Sonderausstellung "Wer hat's erfunden? Vielleicht ein Apotheker!" in Brandenburgisches Apothekenmuseum, Altmarkt 24, 03046 Cottbus on 6. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

6. Oktober 2026

Veranstaltungsort

Cottbus
03 Cottbus, Deutschland

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8,00 €
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Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Wer hat’s erfunden? Im Apothekenmuseum wird Wissenschaftsgeschichte lebendig

Die Sonderausstellung Wer hat’s erfunden? Vielleicht ein Apotheker! im Brandenburgischen Apothekenmuseum Cottbus öffnet den Blick auf eine überraschende Kulturgeschichte der Innovation. Zwischen historischer Offizin, Kräuterkammer und galenischem Labor zeigt die Ausstellung, wie apothekerlicher Forschergeist über drei Jahrhunderte naturwissenschaftliche und technische Entwicklungen prägte.

Apotheken als Werkstätten des Wissens

Apotheken waren lange Zeit weit mehr als Orte der Arzneimittelherstellung. Sie dienten als Laboratorien der Beobachtung, des Experimentierens und der praktischen Forschung. Die Ausstellung macht sichtbar, wie eng Pharmazie, Materialkenntnis, Alltagskultur und gesellschaftlicher Fortschritt miteinander verbunden sind.

Zu den präsentierten Beispielen zählen Rübenzucker, Sodawasser, die Isolierung von Morphium, frühe Gasbeleuchtungssysteme, UHU-Klebstoff und Chlorodont-Zahnpasta. Die kuratierte Schau verbindet Wissenschaftsgeschichte mit technischer Innovation und kultureller Bildung. So entsteht eine anschauliche Werkbetrachtung, die vertraute Produkte in einem neuen historischen Licht erscheinen lässt.

Historische Räume und sinnliche Ausstellungsatmosphäre

Das Brandenburgische Apothekenmuseum befindet sich in der ehemaligen Löwen-Apotheke am Cottbuser Altmarkt. Erhaltene Arbeitsräume einer Apotheke um 1850, historische Holzschübe, Glasgefäße, Keramik, pharmazeutische Geräte sowie Kräuter- und Giftkammer verleihen der Präsentation eine besondere Raumwirkung.

Die Ästhetische Erfahrung dieser Ausstellung entsteht nicht durch klassische Malerei oder Skulptur, sondern durch die unmittelbare Präsenz historischer Objekte, Materialien und Räume. Licht, Holz, Glas und die präzise Ordnung der Apothekenausstattung lassen Pharmaziegeschichte körperlich und atmosphärisch erfahrbar werden. Das Kunsterlebnis richtet sich an alle, die sich für Museum, Technikgeschichte, Erfindungen und die Entwicklung moderner Arzneiformen interessieren.

Führungen und kulturelle Bildung

Das Museum ist ausschließlich im Rahmen von Führungen zugänglich. Reguläre Führungen finden dienstags bis freitags um 11:00 und 14:00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen um 14:00 und 15:00 Uhr statt. Für Gruppen und Sondertermine können individuelle Themenführungen angefragt werden.

Die Vermittlung verbindet fachliche Expertise mit anschaulicher Museumspädagogik. Ein mehrsprachiger Audioguide in deutscher, englischer und polnischer Sprache ergänzt das Angebot; dafür werden eigene Kopfhörer benötigt. Die Ausstellung eignet sich damit sowohl für interessierte Einzelbesucher als auch für Gruppen, Familien und kulturgeschichtliche Bildungsformate.

Fazit: Forschergeist zwischen Kräutern und Laborgeräten

Die Sonderausstellung erwartet ihre Besucher mit einer lehrreichen, atmosphärischen und ungewöhnlich lebendigen Reise durch drei Jahrhunderte der Erfindungskraft. Wer Pharmaziegeschichte, historische Räume, technische Innovation und kulturelle Bildung miteinander verbinden möchte, erlebt im Brandenburgischen Apothekenmuseum ein Ausstellungsereignis mit nachhaltigem Erkenntniswert. Die unmittelbare Werkbetrachtung vor Ort macht sichtbar, wie aus Neugier, Experimentierfreude und praktischer Forschung Fortschritt entstand. Dieses Kunsterlebnis sollte man in Cottbus unbedingt live entdecken.

Offizielle Kanäle von Brandenburgisches Apothekenmuseum:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen