Fremde und Freiheit im Schloss Branitz: Pücklers Orient im Dialog mit der Gegenwart

Event: Sonderausstellung "Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften" in Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus on 21. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

21. Oktober 2026 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Robinienweg 5
Robinienweg 5, 03042 Cottbus, Germany

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Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

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Entspannt

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Fremde und Freiheit: Pücklers Orient als zeitgenössischer Bilddialog

Im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz begegnen sich historische Landschaftsästhetik und zeitgenössische Kunst. Die Sonderausstellung Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften führt in das Frühstückszimmer Pücklers und eröffnet einen intensiven Dialog zwischen der Malerin Mona Höke, der Fotokünstlerin Kathrin Karras und den Reisevisionen Hermann Fürst von Pückler-Muskaus.

Malerei und Fotografie verschmelzen

Die Künstlerinnen arbeiten nicht nur nebeneinander, sondern greifen unmittelbar in die Bildwelten der jeweils anderen ein. Schichtung, Überarbeitung, Verweben und Zusammenfügen von Flächen bilden die Grundlage einer gemeinsamen künstlerischen Sprache. Malerei und Fotografie überschreiten ihre traditionellen Grenzen und verbinden sich zu einem neuen, vielschichtigen Bildganzen.

Großformatige Arbeiten im historischen Frühstückszimmer

Für Pücklers historisches Frühstückszimmer entstanden großformatige Werke, die Fantasien und Visionen seiner Reise durch den Orient entfalten. Fotografische Bildräume, malerische Verdichtungen und collagierte Flächen erzeugen eine sinnliche Ausstellungsatmosphäre zwischen Erinnerung, Fernweh und kultureller Übersetzung.

Pückler als Weltenwanderer und Landschaftsgestalter

Die Ausstellung rückt Fürst Hermann von Pückler-Muskau als kosmopolitischen Reisenden, Landschaftsgestalter und fabulierfreudige historische Figur in den Blick. Seine Orientreise erscheint dabei nicht als abgeschlossene Episode, sondern als Ausgangspunkt für eine aktuelle Werkbetrachtung über Fremdheit, Freiheit, kulturelle Begegnung und die verbindende Kraft von Landschaft.

Ästhetische Erfahrung und kulturelle Bildung

In der Verbindung von historischer Raumwirkung und zeitgenössischer Intervention entsteht ein besonderer Resonanzraum. Besucherinnen und Besucher erleben, wie sich Bildfläche, Material, Licht und Architektur gegenseitig beeinflussen. Die Kuratierung lädt dazu ein, Pücklers Landschaften neu zu lesen und die Gegenwartskunst als offene Form des kulturellen Austauschs zu entdecken.

Fazit: Ein Kunsterlebnis zwischen Geschichte und Gegenwart

Die Sonderausstellung verbindet Kunstgeschichte, Fotografie, Malerei und Landschaftskultur zu einer atmosphärischen Werkbetrachtung im Schloss Branitz. Kunstinteressierte erwartet eine inspirierende ästhetische Erfahrung, die Pücklers Orientbilder mit zeitgenössischen Perspektiven verknüpft. Ein Besuch vor Ort eröffnet die besondere Raumwirkung dieser Intervention und macht sichtbar, wie lebendig kulturelle Erinnerung werden kann.

Offizielle Kanäle von Mona Höke und Kathrin Karras:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen