Fremde und Freiheit im Schloss Branitz: Pücklers Orient im Dialog mit zeitgenössischer Kunst

Event: Sonderausstellung „Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften“ in Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus on 28. September 2026

Datum und Uhrzeit

28. September 2026 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Robinienweg 5
Robinienweg 5, 03042 Cottbus, Germany

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Über diese Veranstaltung

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Fremde und Freiheit: Pücklers Orient als zeitgenössisches Kunsterlebnis

Im Fürst Pückler Museum Park & Schloss Branitz verbindet die Sonderausstellung „Fremde und Freiheit: Welten verbindend. Pücklers Orient in seinen Landschaften“ kunsthistorische Erinnerung mit zeitgenössischer Bildkunst. Die Malerin Mona Höke und die Fotokünstlerin Kathrin Karras setzen sich mit Hermann Fürst von Pückler-Muskau als Weltenwanderer, Landschaftsgestalter und kosmopolitischer Persönlichkeit auseinander.

Landschaft als geistiger und ästhetischer Raum

Pücklers Orientbezug erscheint nicht als bloßes historisches Motiv, sondern als Resonanzraum für Fragen nach Fremdheit, Freiheit, Reise und kultureller Übersetzung. Im Frühstückszimmer des Branitzer Schlosses entsteht eine konzentrierte Ausstellungsatmosphäre, in der Landschaft nicht nur betrachtet, sondern als Erinnerung, Vorstellung und gestaltete Wirklichkeit erfahrbar wird.

Malerei und Fotografie im Dialog

Die Intervention zeitgenössischer Kunst beruht auf der besonderen Nähe der Arbeitsweisen von Mona Höke und Kathrin Karras. Ihre Bildwelten entstehen aus Schichtungen, Überlagerungen und Perspektivwechseln. Malerei, Fotografie, digitale Bildproduktion und collageartige Verfahren treten in einen offenen Dialog. Flächen, Spuren und fotografische Eindrücke verdichten sich zu Bildräumen, die zwischen dokumentarischer Erinnerung und freier Imagination oszillieren.

Eine kunsthistorische Begegnung mit Fürst Pückler

Hermann von Pückler-Muskau prägte mit dem Branitzer Park und seinen Erdpyramiden die deutsche Landschaftskunst des 19. Jahrhunderts. Seine Reisen, seine Orientfaszination und sein literarisches Selbstbild bilden den historischen Ausgangspunkt der Ausstellung. Die zeitgenössische Kuratierung verschiebt den Blick von der biografischen Erzählung hin zu einer ästhetischen Erfahrung über Bewegung, kulturelle Begegnung und die schöpferische Gestaltung von Landschaft.

Werkbetrachtung zwischen Materialität und Raumwirkung

In der Werkbetrachtung verbinden sich Farbe, fotografische Schärfe, flächige Komposition und die historische Raumwirkung des Schlosses. Die Arbeiten von Höke und Karras reagieren auf Pücklers visuelle Vorstellungskraft und öffnen zugleich einen Blick auf aktuelle Formen künstlerischer Zusammenarbeit. So wird die Ausstellung zu einem Ort kultureller Bildung, an dem kunsthistorische Zusammenhänge sinnlich und anschaulich erfahrbar werden.

Die Ausstellung bietet ein vielschichtiges Kunsterlebnis zwischen Landschaftsarchitektur, Malerei und Fotografie. Besucherinnen und Besucher erwartet eine inspirierende Begegnung mit Pücklers Orientbildern, den historischen Innenräumen von Schloss Branitz und einer zeitgenössischen Bildsprache, die Grenzen zwischen Medien und Epochen bewusst überschreitet. Wer die ästhetische Erfahrung dieses Dialogs intensiv erleben möchte, sollte die Ausstellung unbedingt live besuchen.

Offizielle Kanäle von Mona Höke und Kathrin Karras:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen