Gemachte Männer in Cottbus: Ausstellung im Dieselkraftwerk erleben


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Ein Ausstellungstipp mit Tiefgang: Gemachte Männer im Dieselkraftwerk Cottbus
Im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst im Dieselkraftwerk Cottbus öffnet sich mit Gemachte Männer. Körper, Gestus, Habitus maskuliner Bildwelten ein vielschichtiger Blick auf Männlichkeitsbilder seit der Weimarer Zeit. Die Schau läuft vom 28. Februar bis 17. Mai 2026 und zeigt ausgewählte Werke aus den Sammlungen Malerei, Zeichnung, Grafik und Plakatkunst des BLMK. Für Besucherinnen und Besucher entsteht ein Ausstellungserlebnis, das Kunstgeschichte, gesellschaftliche Debatten und starke Bildsprache dicht miteinander verbindet. ([blmk.de](https://www.blmk.de/kalender/))
Männlichkeit als Bild, Rolle und Inszenierung
Die Ausstellung zeichnet nach, wie sich Männlichkeit seit der Weimarer Zeit behauptete, formierte und verschob. Genau darin liegt ihre Stärke: Nicht nur einzelne Werke stehen im Mittelpunkt, sondern ganze Bildwelten, die Körperhaltung, Gestus und Habitus sichtbar machen. Wer sich für Kulturgeschichte, soziale Rollenbilder und die Macht von Bildern interessiert, findet hier einen klar kuratierten Zugang mit hoher fachlicher Tiefe. ([blmk.de](https://www.blmk.de/kalender/))
Ein Ort mit Museumscharakter und klarer Struktur
Das Dieselkraftwerk in Cottbus ist als Standort des BLMK etabliert und beherbergt eine der wichtigsten Sammlungen moderner Kunst in Brandenburg. Die Ausstellung profitiert von diesem musealen Rahmen: ruhige Wege, konzentriertes Sehen und eine Atmosphäre, in der die Arbeiten ihre Wirkung voll entfalten. Das Haus ist dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet; die Ausstellungsräume sowie der Veranstaltungssaal sind über Aufzüge barrierefrei erreichbar. ([blmk.de](https://www.blmk.de/))
Welche Werke und Positionen Besucher erwarten
Zum gezeigten Spektrum gehören Arbeiten von Ines Arnemann, Norbert Bisky, Andreas Dress, Albert Ebert, Günther Friedrich, Jakob Ganslmeier & Ana Zibelnk, Jost Giese, René Graetz, Erich Gerlach, Peter Graf, Otto Griebel, Erhard Großmann, Lea Grundig, Ulrich Hachulla, Bert Heller, Joseph W. Huber, Joachim Jansong, Klaus Killisch, Wilhelm Lachnit, Helge Leiberg, Harald Metzkes, Elke Riemer, Jürgen Schieferdecker, Harald K. Schulze, Volker Stelzmann und Max Uhlig. Diese Namen stehen für unterschiedliche künstlerische Handschriften und machen die Ausstellung zu einem spannenden Rundgang durch mehrere Generationen bildkünstlerischer Positionen. ([cottbus.de](https://cottbus.de/veranstaltungen/gemachte-maenner-koerper-gestus-habitus-maskuliner-bildwelten/?utm_source=openai))
Besuch, Eintritt und praktische Hinweise
Für den regulären Museumsbesuch am Standort Cottbus gilt eine Einzelkarte von 4 Euro; die Führung in der Ausstellung kostet 5,50 Euro inklusive Eintritt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt, ebenso weitere berechtigte Gruppen nach Nachweis. Für den 16. Mai 2026 lohnt sich ein Besuch besonders, weil die Ausstellung an diesem Samstag regulär von 11 bis 19 Uhr geöffnet ist. ([blmk.de](https://www.blmk.de/oeffnungszeiten-eintrittspreise/))
Fazit: Eine Ausstellung, die genaues Hinsehen belohnt
Gemachte Männer ist kein schneller Rundgang, sondern ein kluges, konzentriertes Veranstaltungserlebnis mit starker visueller Sprache. Die Schau verbindet kunsthistorische Perspektiven mit aktuellen Fragen nach Rollenbildern, Wirkung und Selbstdarstellung. Wer in Cottbus eine Ausstellung mit Substanz, Atmosphäre und relevanter Thematik sucht, sollte diesen Termin live erleben. ([blmk.de](https://www.blmk.de/kalender/))
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