Fremde und Freiheit im BLMK Cottbus: Pückler neu gesehen


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Ein Ausstellungszyklus über Kosmopolitismus, Blickwechsel und künstlerische Freiheit
Der dreiteilige Ausstellungszyklus Fremde und Freiheit im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst in Cottbus widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Mona Höke und Kathrin Karras nähern sich dem Kosmopoliten in einer gemeinsamen Arbeit von Malerei und Fotokunst und öffnen damit einen Reflexionsraum zwischen historischer Figur, kultureller Identität und gegenwärtiger Wahrnehmung.
Zwischen Malerei und Fotografie: ein Dialog in Bildern
Die Ausstellung verbindet zwei unterschiedliche Bildsprachen zu einem spannungsvollen Kunsterlebnis. Malerei und Fotografie treten nicht als Gegensätze auf, sondern als komplementäre Formen der Werkbetrachtung. So entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der Perspektiven auf Fremdheit, Offenheit und Freiheit sichtbar werden. Der Themenraum um Pückler erhält dadurch eine zeitgenössische, ästhetisch dichte Lesart.
Ein Museum mit starker Sammlung und klarer kunsthistorischer Haltung
Das BLMK zählt mit seinen Standorten in Cottbus und Frankfurt (Oder) zu den bedeutenden Institutionen für moderne und zeitgenössische Kunst in Brandenburg. Die Sammlung umfasst über 45.000 Werke und ist besonders stark in Kunst aus der DDR und ihren nachfolgenden Traditionslinien. Gerade dieser Kontext macht das Dieselkraftwerk zu einem Ort, an dem Ausstellung, Kunstgeschichte und kulturelle Bildung eng ineinandergreifen.
Barrierefrei erleben, vertieft verstehen
Das Dieselkraftwerk am Amtsteich ist dienstags bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Ausstellungsräume sowie der Veranstaltungssaal sind über Aufzüge barrierefrei erreichbar. Ergänzend bietet das Museum kunstpädagogische Formate für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die den Zugang zu Originalkunstwerken und künstlerischen Techniken vertiefen. Damit wird der Besuch nicht nur zum Blick auf Kunst, sondern zu einer aktiven kulturellen Erfahrung.
Warum sich der Besuch lohnt
Fremde und Freiheit verspricht eine kluge, sinnlich aufgeladene Begegnung mit einem historischen Motiv, das in die Gegenwart weiterwirkt. Wer sich für Kunstvermittlung, moderne Kunst und kuratierte Perspektiven auf Identität und Kosmopolitismus interessiert, findet hier einen lohnenden Ausstellungstermin in Cottbus. Ein Besuch vor Ort lohnt sich, weil erst im Raum des Museums die leisen Verschiebungen zwischen Bild, Geschichte und Gegenwart ihre volle Wirkung entfalten.
Offizielle Kanäle von BLMK / Mona Höke / Kathrin Karras:
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