Aufnahmezustand im BLMK Cottbus: Neue Sammlungszugänge als Kunsterlebnis


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Neue Sammlungszugänge als lebendiges Panorama der Gegenwartskunst
Mit Aufnahmezustand. Sammlungszugänge aus den Jahren 2021-2025 öffnet das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst im Dieselkraftwerk Cottbus ein vielstimmiges Kunsterlebnis, das Schenkung und Ankauf als kuratorische Praxis sichtbar macht. Die Ausstellung zeigt, wie sich eine museale Sammlung fortlaufend verdichtet: durch Malerei, Fotografie, Grafik, Plakatkunst und weitere künstlerische Ausdrucksformen, die in den vergangenen Jahren in den Bestand aufgenommen wurden.
Zwischen Sammlungspolitik und ästhetischer Erfahrung
Die Doppelausstellung in Frankfurt (Oder) und Cottbus konstelliert Werkgruppen quer durch die bildenden Künste. In Cottbus entfaltet sich die Präsentation im industriell geprägten Raum des ehemaligen Kraftwerks als präzise Werkbetrachtung, bei der Materialität, Bildsprache und historische Resonanz in einen produktiven Dialog treten. Gerade diese Verbindung von Industriearchitektur und moderner Kunst schafft eine besondere Ausstellungsatmosphäre.
Werke, die eine Sammlung erzählen
Unter den genannten Positionen finden sich Arbeiten von Horst Bartnig, Ingrid Behla, Jan Brokof, Elżbieta Chojna, Karl-Heinz Drescher, Lutz Fleischer, Kerstin Franke-Gneuß, Alex Jordan, Renata Kaminska, Klaus Kehrwald, Eva Mahn, Christoph Niemann, Dietmar Nieschler, Andrzej Nowacki, Helga Paris, Núria Quevedo, Thomas Ranft, Wolfram A. Scheffler, Christine Schlegel, Henrik Schrat, Gudrun Trendafilov, Niklaus Troxler, Claus Weidensdorfer, Albert Weis und Susanne Werdin. Diese Namen stehen für unterschiedliche künstlerische Handschriften, die den Sammlungsbegriff selbst zum Thema machen: Welche Werke werden bewahrt, warum gelangen sie ins Museum, und welche ästhetischen Fragen tragen sie in die Zukunft?
Das BLMK als Ort kultureller Bildung
Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst versteht Kunstvermittlung als offenen Prozess des Sehens, Fragens und Austauschs. Die Sammlung des Hauses gilt als die umfassendste museale Ressource für Kunst aus der DDR und den nachfolgenden Traditionslinien in Brandenburg. Für Besucherinnen und Besucher wird damit nicht nur eine Ausstellung zugänglich, sondern ein kompaktes Panorama kunsthistorischer Entwicklungen, das sich zwischen Malerei, Fotografie, Grafik und Plakatkunst bewegt.
Der besondere Ort: Dieselkraftwerk Cottbus
Das Dieselkraftwerk verleiht der Schau eine unverwechselbare Raumwirkung. Die Ausstellungsräume, der Veranstaltungssaal und das mukk. sind über Aufzüge barrierefrei erreichbar. Die Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag, jeweils 11 bis 19 Uhr, laden zu einem flexiblen Besuch ein. Für eine konzentrierte Werkbetrachtung empfiehlt sich ausreichend Zeit, denn gerade in einer Sammlungsschau entfalten sich Bezüge oft erst im zweiten Blick.
Fazit
Aufnahmezustand macht sichtbar, wie lebendig eine Sammlung wächst und wie aktuelle Ankäufe und Schenkungen das Profil eines Museums schärfen. Wer sich für Gegenwartskunst, Kuratierung und die Sprache der Bilder interessiert, findet hier ein präzises, anregendes Kunsterlebnis mit Substanz. Ein Besuch im Dieselkraftwerk Cottbus lohnt sich unbedingt live.
Offizielle Kanäle von Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst:
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- Website: https://www.blmk.de/










