
Cottbus
Bautzener Str. 140, 03050 Cottbus, Deutschland
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. | Fotos & Rezensionen
Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist kein gewöhnlicher Besuchsort, sondern ein historischer Lernort mit starker Gegenwartsrelevanz. Auf dem Gelände in der Bautzener Straße 140 begegnen Gäste einem ehemaligen Haftareal, das von 1860 bis 2002 genutzt wurde und heute als Gedenkstätte, Bildungsort und Ort der Begegnung weiterlebt. Der Verein wurde im Oktober 2007 von ehemaligen politischen Häftlingen gegründet; seit Mai 2011 ist er Eigentümer des Areals und Träger der Gedenkstätte. Wer nach Fotos oder Rezensionen sucht, möchte meist schnell verstehen, wie der Ort wirkt, was ihn besonders macht und ob sich ein Besuch lohnt. Genau hier überzeugt Cottbus durch Authentizität: historische Substanz, klare inhaltliche Haltung, Ausstellungen mit biografischem Fokus und ein Gelände, das die Vergangenheit nicht dekoriert, sondern sichtbar macht. Die von Ihnen übergebenen Bewertungsdaten mit 4,6 Sternen aus 317 Rezensionen sprechen zusätzlich für ein starkes Besucherinteresse und eine nachhaltige Wirkung.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Besonders interessant ist die Mischung aus selbständigem Erkunden und kuratierten Führungen. Im Hauptgebäude und auf dem Außengelände führen Fotos, Dokumente, Exponate und Zeichnungen in Haft- und Arbeitsbedingungen ein; außerdem gibt es mehrere Dauerausstellungen, Sonderausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Netzwerktreffen. Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe finden ebenso passende Bildungsformate wie Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher, die sich für die Geschichte politischer Verfolgung, für Erinnerungskultur und für konkrete Lebensgeschichten interessieren. Die Location ist damit nicht nur für Geschichtsinteressierte spannend, sondern auch für Reisende, die in Cottbus einen inhaltlich dichten und atmosphärisch besonderen Ort suchen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Fotos und Rezensionen der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Wer nach Fotos zur Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus sucht, findet auf der offiziellen Website vor allem aussagekräftige Aufnahmen, die nicht nur Architektur zeigen, sondern den Charakter des Ortes erklären. Das ist wichtig, weil Cottbus kein Ort mit einer glatten Showfassade ist, sondern ein historisches Gelände mit Spuren verschiedener Nutzungen. Die Website arbeitet mit Bildern vom Hauptgebäude, vom Mahnmal, vom Torhaus, von Rekonstruktionen und von den Ausstellungen selbst. Auch die Stellenausstellung im Außengelände nutzt alte und neue Fotos, historische Pläne und Zitate, um die Entwicklung des 22.000 m² großen Areals nachvollziehbar zu machen. Für Nutzerinnen und Nutzer, die vorab Bilder vergleichen wollen, entsteht so schon online ein sehr realistischer Eindruck von Atmosphäre, Größe und Ernst des Ortes.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/index.php))
Bei Rezensionen gilt: Ein Ort dieser Art wird selten nach klassischen Unterhaltungskriterien bewertet. Ausschlaggebend sind Glaubwürdigkeit, Ruhe, Verständlichkeit und die Qualität der Vermittlung. Genau deshalb passen die starken Bewertungsdaten, die Sie mitgegeben haben, sehr gut zum Profil der Gedenkstätte. Wer einen Ort mit Haltung sucht, der politische Haft, NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur nicht verkürzt, sondern nachvollziehbar macht, wird hier fündig. Die Kombination aus historischer Substanz, biografischen Erzählungen und moderner Vermittlung sorgt dafür, dass Fotos nicht nur schön aussehen, sondern immer auch eine inhaltliche Tiefe transportieren. Das ist für eine Gedenkstätte entscheidend: Der erste Eindruck soll nicht verführen, sondern vorbereiten.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Geschichte des ehemaligen Zuchthauses Cottbus
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Das ehemalige Königliche-Centralgefängnis wurde 1860 in Betrieb genommen und diente bis 2002 als Haftort. Das Gelände erlebte mehrere politische Systeme, darunter Kaiserzeit, Weimarer Republik, NS-Zeit, DDR und die Jahre nach der friedlichen Revolution. Besonders wichtig für das heutige Profil der Gedenkstätte ist die Tatsache, dass hier zwischen 1933 und 1945 sowie zwischen 1951 und 1989 zahlreiche Menschen aus politischen Gründen inhaftiert waren. Damit ist Cottbus nicht nur ein lokales Denkmal, sondern ein Ort, an dem sich deutsche Diktaturgeschichte konkret an Gebäuden, Räumen und Biografien ablesen lässt. Während der DDR wurde 1961 außerdem in einem zuvor als Zellenhaus genutzten Gebäude eine Untersuchungshaftanstalt eingerichtet; nach der Wiedervereinigung blieb das Gefängnis noch bis zum Umzug der Justizvollzugsanstalt nach Cottbus-Dissenchen im Jahr 2002 in Betrieb.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
Der Wandel vom Haftort zum Erinnerungsort begann nach der Schließung und dem anschließenden Leerstand. Der Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. entstand 2007 nach einem Häftlingstreffen, erwarb 2011 das Gefängnisareal und eröffnete am 4. September 2012 die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Später wurde das Areal im August 2020 unter Denkmalschutz gestellt; seit November 2021 ist zudem das Bundesarchiv mit einer Außenstelle des Stasi-Unterlagen-Archivs Mieter auf dem Gelände. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, weil sie zeigt, wie ein Ort des Zwanges in einen Ort der Aufarbeitung verwandelt werden kann, ohne seine Härte zu glätten. Gerade deshalb wirkt die Gedenkstätte so glaubwürdig: Sie erzählt nicht nur von der Vergangenheit, sondern von der bewussten Entscheidung, Erinnerung dauerhaft sichtbar zu machen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
Öffnungszeiten, Preise und Einlass für den Besuch
Für die Planung des Besuchs sind die offiziellen Öffnungszeiten klar und angenehm einfach: Montag ist Ruhetag, Dienstag bis Freitag ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Gedenkstätte geschlossen, und der Einlass endet jeweils eine Stunde vor Schließung. Das ist für Tagesausflüge wichtig, weil man so den Besuch gut mit einer Führung oder mit einem Spaziergang durch Cottbus kombinieren kann. Auch inhaltlich ist die Struktur sinnvoll: Wer konzentriert durch die Ausstellungen gehen möchte, kommt unter der Woche gut zurecht; wer am Wochenende unterwegs ist, hat ebenfalls verlässliche Zeiten. Die Gedenkstätte versteht sich nicht als schnell konsumierbarer Ort, sondern als Raum, in dem man Zeit mitbringen sollte.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Auch die Preise sind transparent. Erwachsene zahlen 8,00 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 5,00 Euro. Führungen werden zusätzlich berechnet: eine Standardführung kostet 45,00 Euro pro Gruppe bis maximal 25 Personen und dauert etwa 60 bis 90 Minuten; Führungen mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen kosten 90,00 Euro und dauern etwa zwei Stunden. Die Sonderführung Verborgene Orte kostet 25,00 Euro pro Person, ist auf zehn Personen begrenzt und dauert ebenfalls ungefähr zwei Stunden; sie kann sogar ohne Ausstellungsbesuch gebucht werden. Wichtig für die Praxis ist außerdem, dass Tiere nicht mitgeführt werden dürfen, Blinden- und Begleithunde jedoch ausgenommen sind. Große Teile des Geländes sind barrierefrei zugänglich, das Hauptgebäude verfügt über einen Fahrstuhl, auch wenn einzelne Bereiche nur über Stufen erreichbar sind.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Besuch
Die Anfahrt ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bahn und Nahverkehr gut beschrieben. Mit dem PKW führt der Weg aus Leipzig oder Dresden über A14 beziehungsweise A13 zum Autobahndreieck Spreewald, weiter auf die A15 bis Cottbus-Süd und dann über die B168 und die Hermann-Löns-Straße in die Bautzener Straße. Aus Berlin verläuft die Route über die A113 oder A13 ebenfalls zum Autobahndreieck Spreewald und dann auf der gleichen Strecke weiter. Wer lieber mit der Bahn anreist, fährt bis Cottbus Hbf; auf der offiziellen Seite werden dafür unter anderem RE 18 aus Leipzig und Dresden sowie RE 2 aus Berlin genannt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Vor Ort ist der öffentliche Nahverkehr ebenfalls praktikabel: Mit der Tram 1, 3 oder 4 oder mit den Bussen 9, 25, 32, 41, 3N oder 4N fährt man bis Görlitzer Str. und geht dann etwa sieben Minuten beziehungsweise 600 Meter zu Fuß. Für viele Besucherinnen und Besucher ist aber besonders interessant, dass auf dem Gelände kostenlose Parkplätze genannt werden. Das ist ein echter Vorteil für einen Gedenkort, weil die Anreise ohne zusätzliche Parkplatzsuche und ohne komplizierte City-Logistik möglich ist. Wer Cottbus als Tagesziel plant, kann die Gedenkstätte dadurch sehr gut mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt verbinden, ohne den Besuchscharakter zu verlieren.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Dauerausstellungen und rekonstruierte Bereiche
Das Herz der Gedenkstätte sind die Dauerausstellungen. Gleich mehrere Formate informieren über die Geschichte des Haftortes und die Facetten des Haftalltags. Zu den festen Stationen gehören unter anderem HAFT – ZWANG – WILLKÜR – Vom Jugendgefängnis zum Frauenzuchthaus 1933-1945, Karierte Wolken – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989, Rekonstruierte Zellen und Arbeitsräume, Vergangen, nicht vergessen – das Zuchthaus Cottbus im Spiegel der Zeiten, HAFT – ZWANG – ARBEIT im Zuchthaus Cottbus 1933-1989 sowie das Mahnmal für die Todesopfer an den Grenzen des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer. Besonders stark ist dabei die neue Gestaltung der Ausstellung Haft – Zwang – Willkür, die im Sommer 2024 überarbeitet wurde und die Geschichte des Jugendgefängnisses, des Frauengefängnisses und des Frauenzuchthauses anhand von Biografien, Dokumenten, Objekten sowie Medienstationen zeigt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/))
Im Außengelände wird Geschichte räumlich erfahrbar. Die Ausstellung Vergangen, nicht vergessen verteilt sich auf 16 Stationen und beleuchtet die wechselvolle Entwicklung des 22.000 m² großen Areals von den ersten Gebäuden bis zur heutigen Nutzung durch das Menschenrechtszentrum. Alte und neue Fotos, historische Pläne und erläuternde Texte helfen, den Wandel des Geländes zu verstehen; Zitate ehemaliger Inhaftierter geben den historischen Perspektiven eine persönliche Stimme. Dazu kommen rekonstruierte Zellen und Funktionsräume, die zentrale Aspekte des Haftalltages sichtbar machen. Ein weiterer besonderer Ort ist die ehemalige Werkhalle des VEB Pentacon Dresden, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Genau diese Mischung aus Architektur, Dokumentation, Biografie und Raumwirkung macht den Besuch für Fotosuchende wie für Geschichtsinteressierte gleichermaßen stark.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/index.php))
Führungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote
Wer den Ort intensiver verstehen möchte, sollte eine Führung einplanen. Das Menschenrechtszentrum bietet Führungen nach vorheriger Anmeldung an; auf der Besuchsseite wird auch die Möglichkeit genannt, Führungen in englischer Sprache oder in einfacher Sprache nach Absprache zu buchen. Neben der normalen Führung gibt es die Zeitzeugenführung sowie die Sonderführung Verborgene Orte. Das ist besonders wertvoll, weil die Geschichte des Geländes nicht nur über Texte, sondern auch über direkte Erzählungen und konkrete Räume vermittelt wird. So wird aus einem Rundgang ein Gespräch über Haft, Widerstand, Würde und Erinnerung. Für viele Besucherinnen und Besucher ist gerade dieser persönliche Zugang entscheidend, denn die Geschichte des Ortes wird nicht museal steril, sondern menschlich und nachvollziehbar erzählt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Darüber hinaus versteht sich die Gedenkstätte als aktiver Bildungs- und Veranstaltungsort. Regelmäßig finden öffentliche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Netzwerktreffen statt, außerdem können Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe aus einem vielseitigen Bildungsangebot wählen oder maßgeschneiderte Formate entwickeln lassen. Seminar- und Veranstaltungsräume können ebenfalls gemietet werden. Ergänzt wird das durch Forschung, Archivarbeit und einen Shop im Foyer, in dem Bücher, Bildungsmaterialien, DVDs und kleine Artikel zur Geschichte der DDR, der NS-Terrorherrschaft und der Cottbuser Haftanstalt angeboten werden. So entsteht kein einseitiger Erinnerungsraum, sondern ein lebendiger Ort, an dem Forschung, Vermittlung und Öffentlichkeit zusammenkommen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/gedenkstaette/))
Quellen:
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Herzlich Willkommen ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Anfahrt, Preise und Öffnungszeiten ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/gedenkstaette/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Historischer Ort ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Dauerausstellungen ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Über uns ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/menschenrechtszentrum/ueber-uns/))
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Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. | Fotos & Rezensionen
Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist kein gewöhnlicher Besuchsort, sondern ein historischer Lernort mit starker Gegenwartsrelevanz. Auf dem Gelände in der Bautzener Straße 140 begegnen Gäste einem ehemaligen Haftareal, das von 1860 bis 2002 genutzt wurde und heute als Gedenkstätte, Bildungsort und Ort der Begegnung weiterlebt. Der Verein wurde im Oktober 2007 von ehemaligen politischen Häftlingen gegründet; seit Mai 2011 ist er Eigentümer des Areals und Träger der Gedenkstätte. Wer nach Fotos oder Rezensionen sucht, möchte meist schnell verstehen, wie der Ort wirkt, was ihn besonders macht und ob sich ein Besuch lohnt. Genau hier überzeugt Cottbus durch Authentizität: historische Substanz, klare inhaltliche Haltung, Ausstellungen mit biografischem Fokus und ein Gelände, das die Vergangenheit nicht dekoriert, sondern sichtbar macht. Die von Ihnen übergebenen Bewertungsdaten mit 4,6 Sternen aus 317 Rezensionen sprechen zusätzlich für ein starkes Besucherinteresse und eine nachhaltige Wirkung.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Besonders interessant ist die Mischung aus selbständigem Erkunden und kuratierten Führungen. Im Hauptgebäude und auf dem Außengelände führen Fotos, Dokumente, Exponate und Zeichnungen in Haft- und Arbeitsbedingungen ein; außerdem gibt es mehrere Dauerausstellungen, Sonderausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Netzwerktreffen. Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe finden ebenso passende Bildungsformate wie Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher, die sich für die Geschichte politischer Verfolgung, für Erinnerungskultur und für konkrete Lebensgeschichten interessieren. Die Location ist damit nicht nur für Geschichtsinteressierte spannend, sondern auch für Reisende, die in Cottbus einen inhaltlich dichten und atmosphärisch besonderen Ort suchen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Fotos und Rezensionen der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Wer nach Fotos zur Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus sucht, findet auf der offiziellen Website vor allem aussagekräftige Aufnahmen, die nicht nur Architektur zeigen, sondern den Charakter des Ortes erklären. Das ist wichtig, weil Cottbus kein Ort mit einer glatten Showfassade ist, sondern ein historisches Gelände mit Spuren verschiedener Nutzungen. Die Website arbeitet mit Bildern vom Hauptgebäude, vom Mahnmal, vom Torhaus, von Rekonstruktionen und von den Ausstellungen selbst. Auch die Stellenausstellung im Außengelände nutzt alte und neue Fotos, historische Pläne und Zitate, um die Entwicklung des 22.000 m² großen Areals nachvollziehbar zu machen. Für Nutzerinnen und Nutzer, die vorab Bilder vergleichen wollen, entsteht so schon online ein sehr realistischer Eindruck von Atmosphäre, Größe und Ernst des Ortes.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/index.php))
Bei Rezensionen gilt: Ein Ort dieser Art wird selten nach klassischen Unterhaltungskriterien bewertet. Ausschlaggebend sind Glaubwürdigkeit, Ruhe, Verständlichkeit und die Qualität der Vermittlung. Genau deshalb passen die starken Bewertungsdaten, die Sie mitgegeben haben, sehr gut zum Profil der Gedenkstätte. Wer einen Ort mit Haltung sucht, der politische Haft, NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur nicht verkürzt, sondern nachvollziehbar macht, wird hier fündig. Die Kombination aus historischer Substanz, biografischen Erzählungen und moderner Vermittlung sorgt dafür, dass Fotos nicht nur schön aussehen, sondern immer auch eine inhaltliche Tiefe transportieren. Das ist für eine Gedenkstätte entscheidend: Der erste Eindruck soll nicht verführen, sondern vorbereiten.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Geschichte des ehemaligen Zuchthauses Cottbus
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Das ehemalige Königliche-Centralgefängnis wurde 1860 in Betrieb genommen und diente bis 2002 als Haftort. Das Gelände erlebte mehrere politische Systeme, darunter Kaiserzeit, Weimarer Republik, NS-Zeit, DDR und die Jahre nach der friedlichen Revolution. Besonders wichtig für das heutige Profil der Gedenkstätte ist die Tatsache, dass hier zwischen 1933 und 1945 sowie zwischen 1951 und 1989 zahlreiche Menschen aus politischen Gründen inhaftiert waren. Damit ist Cottbus nicht nur ein lokales Denkmal, sondern ein Ort, an dem sich deutsche Diktaturgeschichte konkret an Gebäuden, Räumen und Biografien ablesen lässt. Während der DDR wurde 1961 außerdem in einem zuvor als Zellenhaus genutzten Gebäude eine Untersuchungshaftanstalt eingerichtet; nach der Wiedervereinigung blieb das Gefängnis noch bis zum Umzug der Justizvollzugsanstalt nach Cottbus-Dissenchen im Jahr 2002 in Betrieb.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
Der Wandel vom Haftort zum Erinnerungsort begann nach der Schließung und dem anschließenden Leerstand. Der Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. entstand 2007 nach einem Häftlingstreffen, erwarb 2011 das Gefängnisareal und eröffnete am 4. September 2012 die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Später wurde das Areal im August 2020 unter Denkmalschutz gestellt; seit November 2021 ist zudem das Bundesarchiv mit einer Außenstelle des Stasi-Unterlagen-Archivs Mieter auf dem Gelände. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, weil sie zeigt, wie ein Ort des Zwanges in einen Ort der Aufarbeitung verwandelt werden kann, ohne seine Härte zu glätten. Gerade deshalb wirkt die Gedenkstätte so glaubwürdig: Sie erzählt nicht nur von der Vergangenheit, sondern von der bewussten Entscheidung, Erinnerung dauerhaft sichtbar zu machen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
Öffnungszeiten, Preise und Einlass für den Besuch
Für die Planung des Besuchs sind die offiziellen Öffnungszeiten klar und angenehm einfach: Montag ist Ruhetag, Dienstag bis Freitag ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Gedenkstätte geschlossen, und der Einlass endet jeweils eine Stunde vor Schließung. Das ist für Tagesausflüge wichtig, weil man so den Besuch gut mit einer Führung oder mit einem Spaziergang durch Cottbus kombinieren kann. Auch inhaltlich ist die Struktur sinnvoll: Wer konzentriert durch die Ausstellungen gehen möchte, kommt unter der Woche gut zurecht; wer am Wochenende unterwegs ist, hat ebenfalls verlässliche Zeiten. Die Gedenkstätte versteht sich nicht als schnell konsumierbarer Ort, sondern als Raum, in dem man Zeit mitbringen sollte.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Auch die Preise sind transparent. Erwachsene zahlen 8,00 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 5,00 Euro. Führungen werden zusätzlich berechnet: eine Standardführung kostet 45,00 Euro pro Gruppe bis maximal 25 Personen und dauert etwa 60 bis 90 Minuten; Führungen mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen kosten 90,00 Euro und dauern etwa zwei Stunden. Die Sonderführung Verborgene Orte kostet 25,00 Euro pro Person, ist auf zehn Personen begrenzt und dauert ebenfalls ungefähr zwei Stunden; sie kann sogar ohne Ausstellungsbesuch gebucht werden. Wichtig für die Praxis ist außerdem, dass Tiere nicht mitgeführt werden dürfen, Blinden- und Begleithunde jedoch ausgenommen sind. Große Teile des Geländes sind barrierefrei zugänglich, das Hauptgebäude verfügt über einen Fahrstuhl, auch wenn einzelne Bereiche nur über Stufen erreichbar sind.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Besuch
Die Anfahrt ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bahn und Nahverkehr gut beschrieben. Mit dem PKW führt der Weg aus Leipzig oder Dresden über A14 beziehungsweise A13 zum Autobahndreieck Spreewald, weiter auf die A15 bis Cottbus-Süd und dann über die B168 und die Hermann-Löns-Straße in die Bautzener Straße. Aus Berlin verläuft die Route über die A113 oder A13 ebenfalls zum Autobahndreieck Spreewald und dann auf der gleichen Strecke weiter. Wer lieber mit der Bahn anreist, fährt bis Cottbus Hbf; auf der offiziellen Seite werden dafür unter anderem RE 18 aus Leipzig und Dresden sowie RE 2 aus Berlin genannt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Vor Ort ist der öffentliche Nahverkehr ebenfalls praktikabel: Mit der Tram 1, 3 oder 4 oder mit den Bussen 9, 25, 32, 41, 3N oder 4N fährt man bis Görlitzer Str. und geht dann etwa sieben Minuten beziehungsweise 600 Meter zu Fuß. Für viele Besucherinnen und Besucher ist aber besonders interessant, dass auf dem Gelände kostenlose Parkplätze genannt werden. Das ist ein echter Vorteil für einen Gedenkort, weil die Anreise ohne zusätzliche Parkplatzsuche und ohne komplizierte City-Logistik möglich ist. Wer Cottbus als Tagesziel plant, kann die Gedenkstätte dadurch sehr gut mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt verbinden, ohne den Besuchscharakter zu verlieren.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Dauerausstellungen und rekonstruierte Bereiche
Das Herz der Gedenkstätte sind die Dauerausstellungen. Gleich mehrere Formate informieren über die Geschichte des Haftortes und die Facetten des Haftalltags. Zu den festen Stationen gehören unter anderem HAFT – ZWANG – WILLKÜR – Vom Jugendgefängnis zum Frauenzuchthaus 1933-1945, Karierte Wolken – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989, Rekonstruierte Zellen und Arbeitsräume, Vergangen, nicht vergessen – das Zuchthaus Cottbus im Spiegel der Zeiten, HAFT – ZWANG – ARBEIT im Zuchthaus Cottbus 1933-1989 sowie das Mahnmal für die Todesopfer an den Grenzen des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer. Besonders stark ist dabei die neue Gestaltung der Ausstellung Haft – Zwang – Willkür, die im Sommer 2024 überarbeitet wurde und die Geschichte des Jugendgefängnisses, des Frauengefängnisses und des Frauenzuchthauses anhand von Biografien, Dokumenten, Objekten sowie Medienstationen zeigt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/))
Im Außengelände wird Geschichte räumlich erfahrbar. Die Ausstellung Vergangen, nicht vergessen verteilt sich auf 16 Stationen und beleuchtet die wechselvolle Entwicklung des 22.000 m² großen Areals von den ersten Gebäuden bis zur heutigen Nutzung durch das Menschenrechtszentrum. Alte und neue Fotos, historische Pläne und erläuternde Texte helfen, den Wandel des Geländes zu verstehen; Zitate ehemaliger Inhaftierter geben den historischen Perspektiven eine persönliche Stimme. Dazu kommen rekonstruierte Zellen und Funktionsräume, die zentrale Aspekte des Haftalltages sichtbar machen. Ein weiterer besonderer Ort ist die ehemalige Werkhalle des VEB Pentacon Dresden, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Genau diese Mischung aus Architektur, Dokumentation, Biografie und Raumwirkung macht den Besuch für Fotosuchende wie für Geschichtsinteressierte gleichermaßen stark.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/index.php))
Führungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote
Wer den Ort intensiver verstehen möchte, sollte eine Führung einplanen. Das Menschenrechtszentrum bietet Führungen nach vorheriger Anmeldung an; auf der Besuchsseite wird auch die Möglichkeit genannt, Führungen in englischer Sprache oder in einfacher Sprache nach Absprache zu buchen. Neben der normalen Führung gibt es die Zeitzeugenführung sowie die Sonderführung Verborgene Orte. Das ist besonders wertvoll, weil die Geschichte des Geländes nicht nur über Texte, sondern auch über direkte Erzählungen und konkrete Räume vermittelt wird. So wird aus einem Rundgang ein Gespräch über Haft, Widerstand, Würde und Erinnerung. Für viele Besucherinnen und Besucher ist gerade dieser persönliche Zugang entscheidend, denn die Geschichte des Ortes wird nicht museal steril, sondern menschlich und nachvollziehbar erzählt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Darüber hinaus versteht sich die Gedenkstätte als aktiver Bildungs- und Veranstaltungsort. Regelmäßig finden öffentliche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Netzwerktreffen statt, außerdem können Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe aus einem vielseitigen Bildungsangebot wählen oder maßgeschneiderte Formate entwickeln lassen. Seminar- und Veranstaltungsräume können ebenfalls gemietet werden. Ergänzt wird das durch Forschung, Archivarbeit und einen Shop im Foyer, in dem Bücher, Bildungsmaterialien, DVDs und kleine Artikel zur Geschichte der DDR, der NS-Terrorherrschaft und der Cottbuser Haftanstalt angeboten werden. So entsteht kein einseitiger Erinnerungsraum, sondern ein lebendiger Ort, an dem Forschung, Vermittlung und Öffentlichkeit zusammenkommen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/gedenkstaette/))
Quellen:
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Herzlich Willkommen ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Anfahrt, Preise und Öffnungszeiten ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/gedenkstaette/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Historischer Ort ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Dauerausstellungen ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Über uns ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/menschenrechtszentrum/ueber-uns/))
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. | Fotos & Rezensionen
Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ist kein gewöhnlicher Besuchsort, sondern ein historischer Lernort mit starker Gegenwartsrelevanz. Auf dem Gelände in der Bautzener Straße 140 begegnen Gäste einem ehemaligen Haftareal, das von 1860 bis 2002 genutzt wurde und heute als Gedenkstätte, Bildungsort und Ort der Begegnung weiterlebt. Der Verein wurde im Oktober 2007 von ehemaligen politischen Häftlingen gegründet; seit Mai 2011 ist er Eigentümer des Areals und Träger der Gedenkstätte. Wer nach Fotos oder Rezensionen sucht, möchte meist schnell verstehen, wie der Ort wirkt, was ihn besonders macht und ob sich ein Besuch lohnt. Genau hier überzeugt Cottbus durch Authentizität: historische Substanz, klare inhaltliche Haltung, Ausstellungen mit biografischem Fokus und ein Gelände, das die Vergangenheit nicht dekoriert, sondern sichtbar macht. Die von Ihnen übergebenen Bewertungsdaten mit 4,6 Sternen aus 317 Rezensionen sprechen zusätzlich für ein starkes Besucherinteresse und eine nachhaltige Wirkung.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Besonders interessant ist die Mischung aus selbständigem Erkunden und kuratierten Führungen. Im Hauptgebäude und auf dem Außengelände führen Fotos, Dokumente, Exponate und Zeichnungen in Haft- und Arbeitsbedingungen ein; außerdem gibt es mehrere Dauerausstellungen, Sonderausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Netzwerktreffen. Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe finden ebenso passende Bildungsformate wie Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher, die sich für die Geschichte politischer Verfolgung, für Erinnerungskultur und für konkrete Lebensgeschichten interessieren. Die Location ist damit nicht nur für Geschichtsinteressierte spannend, sondern auch für Reisende, die in Cottbus einen inhaltlich dichten und atmosphärisch besonderen Ort suchen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Fotos und Rezensionen der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Wer nach Fotos zur Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus sucht, findet auf der offiziellen Website vor allem aussagekräftige Aufnahmen, die nicht nur Architektur zeigen, sondern den Charakter des Ortes erklären. Das ist wichtig, weil Cottbus kein Ort mit einer glatten Showfassade ist, sondern ein historisches Gelände mit Spuren verschiedener Nutzungen. Die Website arbeitet mit Bildern vom Hauptgebäude, vom Mahnmal, vom Torhaus, von Rekonstruktionen und von den Ausstellungen selbst. Auch die Stellenausstellung im Außengelände nutzt alte und neue Fotos, historische Pläne und Zitate, um die Entwicklung des 22.000 m² großen Areals nachvollziehbar zu machen. Für Nutzerinnen und Nutzer, die vorab Bilder vergleichen wollen, entsteht so schon online ein sehr realistischer Eindruck von Atmosphäre, Größe und Ernst des Ortes.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/index.php))
Bei Rezensionen gilt: Ein Ort dieser Art wird selten nach klassischen Unterhaltungskriterien bewertet. Ausschlaggebend sind Glaubwürdigkeit, Ruhe, Verständlichkeit und die Qualität der Vermittlung. Genau deshalb passen die starken Bewertungsdaten, die Sie mitgegeben haben, sehr gut zum Profil der Gedenkstätte. Wer einen Ort mit Haltung sucht, der politische Haft, NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur nicht verkürzt, sondern nachvollziehbar macht, wird hier fündig. Die Kombination aus historischer Substanz, biografischen Erzählungen und moderner Vermittlung sorgt dafür, dass Fotos nicht nur schön aussehen, sondern immer auch eine inhaltliche Tiefe transportieren. Das ist für eine Gedenkstätte entscheidend: Der erste Eindruck soll nicht verführen, sondern vorbereiten.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
Geschichte des ehemaligen Zuchthauses Cottbus
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Das ehemalige Königliche-Centralgefängnis wurde 1860 in Betrieb genommen und diente bis 2002 als Haftort. Das Gelände erlebte mehrere politische Systeme, darunter Kaiserzeit, Weimarer Republik, NS-Zeit, DDR und die Jahre nach der friedlichen Revolution. Besonders wichtig für das heutige Profil der Gedenkstätte ist die Tatsache, dass hier zwischen 1933 und 1945 sowie zwischen 1951 und 1989 zahlreiche Menschen aus politischen Gründen inhaftiert waren. Damit ist Cottbus nicht nur ein lokales Denkmal, sondern ein Ort, an dem sich deutsche Diktaturgeschichte konkret an Gebäuden, Räumen und Biografien ablesen lässt. Während der DDR wurde 1961 außerdem in einem zuvor als Zellenhaus genutzten Gebäude eine Untersuchungshaftanstalt eingerichtet; nach der Wiedervereinigung blieb das Gefängnis noch bis zum Umzug der Justizvollzugsanstalt nach Cottbus-Dissenchen im Jahr 2002 in Betrieb.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
Der Wandel vom Haftort zum Erinnerungsort begann nach der Schließung und dem anschließenden Leerstand. Der Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. entstand 2007 nach einem Häftlingstreffen, erwarb 2011 das Gefängnisareal und eröffnete am 4. September 2012 die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Später wurde das Areal im August 2020 unter Denkmalschutz gestellt; seit November 2021 ist zudem das Bundesarchiv mit einer Außenstelle des Stasi-Unterlagen-Archivs Mieter auf dem Gelände. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, weil sie zeigt, wie ein Ort des Zwanges in einen Ort der Aufarbeitung verwandelt werden kann, ohne seine Härte zu glätten. Gerade deshalb wirkt die Gedenkstätte so glaubwürdig: Sie erzählt nicht nur von der Vergangenheit, sondern von der bewussten Entscheidung, Erinnerung dauerhaft sichtbar zu machen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
Öffnungszeiten, Preise und Einlass für den Besuch
Für die Planung des Besuchs sind die offiziellen Öffnungszeiten klar und angenehm einfach: Montag ist Ruhetag, Dienstag bis Freitag ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Gedenkstätte geschlossen, und der Einlass endet jeweils eine Stunde vor Schließung. Das ist für Tagesausflüge wichtig, weil man so den Besuch gut mit einer Führung oder mit einem Spaziergang durch Cottbus kombinieren kann. Auch inhaltlich ist die Struktur sinnvoll: Wer konzentriert durch die Ausstellungen gehen möchte, kommt unter der Woche gut zurecht; wer am Wochenende unterwegs ist, hat ebenfalls verlässliche Zeiten. Die Gedenkstätte versteht sich nicht als schnell konsumierbarer Ort, sondern als Raum, in dem man Zeit mitbringen sollte.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Auch die Preise sind transparent. Erwachsene zahlen 8,00 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 5,00 Euro. Führungen werden zusätzlich berechnet: eine Standardführung kostet 45,00 Euro pro Gruppe bis maximal 25 Personen und dauert etwa 60 bis 90 Minuten; Führungen mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen kosten 90,00 Euro und dauern etwa zwei Stunden. Die Sonderführung Verborgene Orte kostet 25,00 Euro pro Person, ist auf zehn Personen begrenzt und dauert ebenfalls ungefähr zwei Stunden; sie kann sogar ohne Ausstellungsbesuch gebucht werden. Wichtig für die Praxis ist außerdem, dass Tiere nicht mitgeführt werden dürfen, Blinden- und Begleithunde jedoch ausgenommen sind. Große Teile des Geländes sind barrierefrei zugänglich, das Hauptgebäude verfügt über einen Fahrstuhl, auch wenn einzelne Bereiche nur über Stufen erreichbar sind.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Anfahrt, Parken und barrierefreier Besuch
Die Anfahrt ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bahn und Nahverkehr gut beschrieben. Mit dem PKW führt der Weg aus Leipzig oder Dresden über A14 beziehungsweise A13 zum Autobahndreieck Spreewald, weiter auf die A15 bis Cottbus-Süd und dann über die B168 und die Hermann-Löns-Straße in die Bautzener Straße. Aus Berlin verläuft die Route über die A113 oder A13 ebenfalls zum Autobahndreieck Spreewald und dann auf der gleichen Strecke weiter. Wer lieber mit der Bahn anreist, fährt bis Cottbus Hbf; auf der offiziellen Seite werden dafür unter anderem RE 18 aus Leipzig und Dresden sowie RE 2 aus Berlin genannt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Vor Ort ist der öffentliche Nahverkehr ebenfalls praktikabel: Mit der Tram 1, 3 oder 4 oder mit den Bussen 9, 25, 32, 41, 3N oder 4N fährt man bis Görlitzer Str. und geht dann etwa sieben Minuten beziehungsweise 600 Meter zu Fuß. Für viele Besucherinnen und Besucher ist aber besonders interessant, dass auf dem Gelände kostenlose Parkplätze genannt werden. Das ist ein echter Vorteil für einen Gedenkort, weil die Anreise ohne zusätzliche Parkplatzsuche und ohne komplizierte City-Logistik möglich ist. Wer Cottbus als Tagesziel plant, kann die Gedenkstätte dadurch sehr gut mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt verbinden, ohne den Besuchscharakter zu verlieren.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Dauerausstellungen und rekonstruierte Bereiche
Das Herz der Gedenkstätte sind die Dauerausstellungen. Gleich mehrere Formate informieren über die Geschichte des Haftortes und die Facetten des Haftalltags. Zu den festen Stationen gehören unter anderem HAFT – ZWANG – WILLKÜR – Vom Jugendgefängnis zum Frauenzuchthaus 1933-1945, Karierte Wolken – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989, Rekonstruierte Zellen und Arbeitsräume, Vergangen, nicht vergessen – das Zuchthaus Cottbus im Spiegel der Zeiten, HAFT – ZWANG – ARBEIT im Zuchthaus Cottbus 1933-1989 sowie das Mahnmal für die Todesopfer an den Grenzen des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer. Besonders stark ist dabei die neue Gestaltung der Ausstellung Haft – Zwang – Willkür, die im Sommer 2024 überarbeitet wurde und die Geschichte des Jugendgefängnisses, des Frauengefängnisses und des Frauenzuchthauses anhand von Biografien, Dokumenten, Objekten sowie Medienstationen zeigt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/))
Im Außengelände wird Geschichte räumlich erfahrbar. Die Ausstellung Vergangen, nicht vergessen verteilt sich auf 16 Stationen und beleuchtet die wechselvolle Entwicklung des 22.000 m² großen Areals von den ersten Gebäuden bis zur heutigen Nutzung durch das Menschenrechtszentrum. Alte und neue Fotos, historische Pläne und erläuternde Texte helfen, den Wandel des Geländes zu verstehen; Zitate ehemaliger Inhaftierter geben den historischen Perspektiven eine persönliche Stimme. Dazu kommen rekonstruierte Zellen und Funktionsräume, die zentrale Aspekte des Haftalltages sichtbar machen. Ein weiterer besonderer Ort ist die ehemalige Werkhalle des VEB Pentacon Dresden, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Genau diese Mischung aus Architektur, Dokumentation, Biografie und Raumwirkung macht den Besuch für Fotosuchende wie für Geschichtsinteressierte gleichermaßen stark.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/index.php))
Führungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote
Wer den Ort intensiver verstehen möchte, sollte eine Führung einplanen. Das Menschenrechtszentrum bietet Führungen nach vorheriger Anmeldung an; auf der Besuchsseite wird auch die Möglichkeit genannt, Führungen in englischer Sprache oder in einfacher Sprache nach Absprache zu buchen. Neben der normalen Führung gibt es die Zeitzeugenführung sowie die Sonderführung Verborgene Orte. Das ist besonders wertvoll, weil die Geschichte des Geländes nicht nur über Texte, sondern auch über direkte Erzählungen und konkrete Räume vermittelt wird. So wird aus einem Rundgang ein Gespräch über Haft, Widerstand, Würde und Erinnerung. Für viele Besucherinnen und Besucher ist gerade dieser persönliche Zugang entscheidend, denn die Geschichte des Ortes wird nicht museal steril, sondern menschlich und nachvollziehbar erzählt.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
Darüber hinaus versteht sich die Gedenkstätte als aktiver Bildungs- und Veranstaltungsort. Regelmäßig finden öffentliche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Netzwerktreffen statt, außerdem können Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe aus einem vielseitigen Bildungsangebot wählen oder maßgeschneiderte Formate entwickeln lassen. Seminar- und Veranstaltungsräume können ebenfalls gemietet werden. Ergänzt wird das durch Forschung, Archivarbeit und einen Shop im Foyer, in dem Bücher, Bildungsmaterialien, DVDs und kleine Artikel zur Geschichte der DDR, der NS-Terrorherrschaft und der Cottbuser Haftanstalt angeboten werden. So entsteht kein einseitiger Erinnerungsraum, sondern ein lebendiger Ort, an dem Forschung, Vermittlung und Öffentlichkeit zusammenkommen.([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/gedenkstaette/))
Quellen:
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Herzlich Willkommen ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Anfahrt, Preise und Öffnungszeiten ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/info/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/gedenkstaette/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Historischer Ort ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/gelaende/historischer-ort/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Dauerausstellungen ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/besuch/dauerausstellungen/))
- Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. - Über uns ([menschenrechtszentrum-cottbus.de](https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/menschenrechtszentrum/ueber-uns/))
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
David Wallace
1. September 2025
Ein düsterer Ort an einem grauen Tag. Die Ausstellung ist ausgezeichnet, erfordert aber viel Zeit, um die Informationen zu erfassen. Bequeme Sitzgelegenheiten zum Anhören der vielen Aufnahmen waren leider nicht verfügbar. Die Idee mit den persönlichen Porträts ist hervorragend und macht die Erfahrungen umso erschütternder. Im Gegensatz dazu war die Außenführung enttäuschend.
Gregory Delbrouck
20. Dezember 2018
Fantastisches Erlebnis! Freundliches Personal und eine großartige Führung. Ein Muss für jeden Touristen, der sich für die Geschichte des Gefängnisses und die DDR-Zeit interessiert.
Ali
25. Juli 2022
Jeder hat das Recht auf Freizügigkeit und Aufenthalt innerhalb der Grenzen jedes Staates. Jeder hat das Recht, jedes Land zu verlassen, einschließlich seines eigenen, und in sein Land zurückzukehren. Warum gibt es also immer noch Visa?
mangesh kadu
22. Mai 2022
Ich habe 3 Jahre in Cottbus gelebt, bis ich dank eines Freundes davon erfahren habe. Ein Muss für Geschichtsinteressierte. Die Ausstellung ist gut präsentiert.
Ai Si
27. Mai 2025
Sehr interessant und informativ.👍 Ein Stück dunkle DDR-Geschichte wird spürbar. Was fehlt, ist eine Führung durch Zeitzeugen, die erzählen können, was sie erlebt haben. Dann könnte man auch 5 Sterne vergeben. Parkplätze sind vorhanden.
